SOMMERNÄCHTE 2019

“Dreams are my reality“ ... Es gibt sie wieder. Die Sommernächte im Schikaneder. Feiert sie mit uns! Im Kino, an der Bar, im tschikander. Und natürlich - unter der Diskokugel.

64 Sommernächte mit 20 ausgewählten europäischen Spielfilmen. Voller Nostalgie, psychedelisch aufgeladenen Bildwelten, schmutzig-süß erotischen Träumen. „Dream Baby, Dream. Forever“ ...
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Call Me By Your Name

IT/FR/BRAS/USA, 2017
132 min., OmU (engl./ital.)
Qualen und, oh, Ekstase!. Vor der malerischen Landschaft Norditaliens entspinnt sich eine berauschende Liebesgeschichte zweier junger Männer.  Eine meisterhaft erzählte Coming of-Age-Geschichte nach dem  gleichnamigen Roman von André Aciman. Über diese schwebend-schöne Adaption kann das Herz nur staunen. »Einige der emotionalsten Momente der Filmgeschichte.« (Esquire)
Spielfilm

CLIMAX

F, 2018
95 min., OmdU
Gaspar Noe´ macht keine halben Sachen: IRREVERSIBEL. ENTER THE VOID. LOVE. Seine Filme sind visionäre, körperlich spürbare Erfahrungen. Kompromisslos und endlos faszinierend. Und Climax: „ist ein 95-minütiger filmischer Rausch, ein mitreißender Exzess, der sich jeglicher Konvention entzieht. Unter der experimentellen Oberfläche verhandelt der Regisseur die großen Themen: Sex, Drogen, Leben und Tod.“ (filmstarts)
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Spielfilm

As Mil e Uma Noites - O Desolado

PT, 2015
131 min., OmdU
Europa.Portugal.Krise. Ein Regisseur beabsichtigt, von der Misere seines Landes inspirierte Geschichten zu sammeln und zu einem Episodenfilm zu verweben. „Die dümmste Idee meines Lebens“, resümiert Gomes gleich zu Beginn. Eine märchenhaft schöne Trilogie, voller Wunder und verführerischen Geschichten. Die schönsten drei Filme in Cannes 2015, sie stammten alle vom portugiesischen Regisseur Miguel Gomes.“ (Pascal Blum, Tages-Anzeiger)

Teil 1 / Teil 2 / Teil 3

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Spielfilm

Les rencontres d'après minuit

FR, 2013
98 min., OmdU
Bei einer anonymen Sexparty werden Lebensgeschichten erzählt, die alles andere als trivial sind und anerkannte Naturgesetze wie überholte Bauernregeln dastehen lassen. Das Spielfilmdebüt von Yann Gonzalez ist poetisch, ist queer, ist kitschig. Und vor allem ist es wunderschön. „Der Film irritiert und hinterlässt ein großes What-the-fuck im Kopf. Man könnte Begegnungen nach Mitternacht zwischen französischem Kunstfilm und Porno ansiedeln.“ (kino-zeit.de)
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Spielfilm

Les Garcons Sauvages / The Wild Boys

FR, 2017
110 min., OmdU
Das vom Cahiers du cinéma zum besten Film des Jahres gekürte Spielfilmdebüt ist ein surrealer, transformativer Trip in experimenteller Bildsprache, frei nach einem Roman von William S. Burroughs. „Gefilmt in flirrendem Schwarzweiß mit surrealen Farbspritzern. Als hätte Guy Maddin und Kenneth Anger einen von Joseph Conrads Alpträumen für einen Sexploitation-Produzenten verfilmt.“ (The New York Times)

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Spielfilm

Knife + Heart

FR, 2018
102 min., OmdU
Wilder Genre-Mix aus blutigem Giallo-Schlitzer, düsterem Psycho-Thriller und frivolem Erotik-Melodram. Und zugleich liebevolle Hommage an das französische Schwulenporno- und Undergroundkino der 70er Jahre. „Atmet Argento durch jede Pore!“ (Der Tagesspiegel) „Eine grandiose Liebeserklärung an das Kino!“ (Liberation)
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Spielfilm

As Mil e Uma Noites - O Encantado

PT, 2015
125 min., OmdU
Krise.Europa.Portugal. Ein Regisseur beabsichtigt, von der Misere seines Landes inspirierte Geschichten zu sammeln und zu einem Episodenfilm zu verweben. „Die dümmste Idee meines Lebens“, resümiert Gomes gleich zu Beginn. Eine märchenhaft schöne Trilogie, voller Wunder und verführerischen Geschichten. „Die schönsten drei Filme in Cannes 2015, sie stammten alle vom portugiesischen Regisseur Miguel Gomes.“ (Pascal Blum, Tages-Anzeiger)

Teil 1 / Teil 2 / Teil 3
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Spielfilm

NOVEMBER

EST, 2017
115 min., OmdU
Herbst in einem Dorf in Estland. Werwölfe, Geister und die Pest treiben ihr Unwesen, während die Bauern versuchen, den Winter zu überleben. Es wird gestohlen, betrogen, die Menschen verkaufen ihre Seelen. In dieser sonderbaren Welt treffen sich zwei junge Menschen und erleben einen November voll seltsamer Ereignisse. Inszeniert, frei nach Andrus Kivirähks Erfolgsroman „Rehepapp“.
„Ein Kultfilm von morgen.“ (goEast)
„Phantastisch, wunderschön und ergreifend.“ (The Hollywood Reporter)
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Spielfilm

Toni Erdmann

DE, 2016
162 min., dt. OV
Die mit Preisen überhäufte, feinsinnige Komödie von Ausnahme Regisseurin Maren Ade besticht durch irrwitzigen Humor und großer Empathie für die Protagonisten. Peter Simonischek und Sandra Hüller lassen sich bedingungslos auf ihre Rollen ein und verleihen ihnen eine wilde Lebendigkeit, die berührt. „TONI ERDMANN ist eine Sensation. Ein Film, den man nicht vergisst. Schritt für Schritt nähert man sich einem wahren Feuerwerk“ (Le Monde)
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Spielfilm

Vanishing Waves

LTU, 2012
124 min., OmdU
Die Schubladen klemmen bei diesem kühn konzipierten Filmexperiment der litauischen Regisseurin Kristina Buozyte, in dem ein Neurowissenschafter in die Gedanken einer Koma-Patientin eintaucht und sich in sie verliebt. Science Fiction? Love Story? Kunstporno? Wohl all das, auf jeden Fall aber ein schwerst hypnotischer Trip mit betörenden Bilderwelten.

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Spielfilm

Nacktschnecken

AT, 2004
90 min., dt. OV
Mao, Max und Johann leben in Graz. Sie schlagen sich mit Gelegenheitsjobs durch ihr poststudentisches Leben. Eines Tages bekommt Mao das Angebot, ein Sexvideo zu drehen. Das klingt nach Geld, Sex und Spaß. Die drei Freunde ahnen nicht, worauf sie sich einlassen."NACKTSCHNECKEN, die erste Zusammenarbeit von Regisseur Michael Glawogger und dem Grazer "Theater am Bahnhof", ist eine Post-Hippie-Sexklamotte, ein unterhaltsamer Spaß, der seinen nackten Tatsachen mit sehr viel Humor begegnet. (Filmladen)
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Spielfilm

Carmen

ES, 1983
102 min., OmdU
Nach Prosper Mérimées Novelle und der Oper von Bizet. Choreograf Antonio sucht für seine Tanzversion von  eine Hauptdarstellerin und findet sie in der Flamencoschülerin Carmen. Als er sich in sie verliebt, vermischen sich Realität und die Insze­nierung von Leidenschaft, Eifersucht und Mord. „Da die Bühnendarsteller den Handlungsstoff selbst erleben, verwischt die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Brillanten gestaltete Tanzszenen und  mitreißende Flamenco-Musik von Paco de Lucia!“ (Die Chronik des Films)
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Spielfilm

The Other Side of Hope

FI, 2017
98 min., OmdU
Erneut steuert Kultregisseur Aki Kaurismäki einen Hafen für gestrandete Wohlstandsverlierer an: es kreuzen sich diesmal in bewährt lakonischer Weise die Pfade eines finnischen Geschäftsmanns und eines syrischen Flüchtlings. Die Folgen: Blutige Nasen, verwegene Pokerpartien, eine „japanische“ Restaurantgründung. Kurz: Tränentreibende Verzweiflungstaten, dargeboten mit stoischem Mut zur Absurdität, nein, richtiger: Menschlichkeit. "Die andere Seite der Hoffnung" ist natürlich eine Utopie, weil Kaurismäki ein großer Humanist ist. Formal ist der Film ein Märchen. Voller Wärme, obwohl er in kühles nordisches blaues Licht getaucht ist. Und voller Musik. Ein wirklich großartiger Film. (Die Welt)
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Spielfilm

DIBBUK – EINE HOCHZEIT IN POLEN

PL, 2016
94 min., OmdU
Der glücklichste Tag im Leben wird zum Schlimmsten: DIBBUK – EINE HOCHZEIT IN POLEN ist ein gekonnt inszeniertes Horrormärchen mit einer überraschend derben Kritik an der polnischen Vergangenheitsbewältigung. „Das Ergebnis ist ein Werk in der äußerst unwahrscheinlichen Schnittmenge aus den beiden Besessenheits-Klassikern Der Exorzist (1973) und Shining (1980) sowie aus Thomas Vinterbergs Dogma-Meisterwerk Das Fest“ (artechock.de)

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Spielfilm

LAZZARO FELICE

I/F/CH/D, 2018
126 min., OmdU
Inviolata, ein abgeschiedenes Landgut im italienischen Nirgendwo. Hier herrscht die Marquesa Alfonsina de Luna mit harter Hand über ihre Landarbeiter. Lazzaro ist einer von ihnen, ein junger Mann, so gutmütig, duldsam und unschuldig, dass man ihn für einfältig halten könnte. Ein Märchen zwischen Himmel und Erde, zwischen Magie und Realismus. "Ein Meisterwerk! Lazzaros Blick hebt unsere Welt aus den Angeln. Mehr kann Kino nicht leisten." (Der Standard)
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Spielfilm

Quella villa accanto al cimitero

IT, 1981
83 min., DF
Zombie-Großmeister Lucio Fulci hat mit Das Haus an der Friedhofsmauer einen waschechten Gothic-Geisterfilm abgeliefert, der die typisch halluzinatorische Fulci-Atmosphäre mit bewährten Gore-Beigaben anreichert. Ein in Deutschland lange indizierter Horror-Klassiker.

„Lucio Fulcis ‚Das Haus an der Friedhofsmauer‘ ist die perfekte Synthese aus Bild, Klang und Atmosphäre zu einem meisterlichen Horrorfilm.“ (artechock)
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Spielfilm

As Mil e uma Noites - O Inquieto

PT, 2015
125 min., OmdU
Portugal. Europa. Krise. Ein Regisseur beabsichtigt, von der Misere seines Landes inspirierte Geschichten zu sammeln und zu einem Episodenfilm zu verweben. „Die dümmste Idee meines Lebens“, resümiert Gomes gleich zu Beginn. Eine märchenhaft schöne Trilogie, voller Wunder und verführerischen Geschichten. „Die schönsten drei Filme in Cannes 2015, sie stammten alle vom portugiesischen Regisseur Miguel Gomes.“ (Pascal Blum, Tages-Anzeiger)

Teil 1 / Teil 2 / Teil 3

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Spielfilm

La Boum - Die Fete

FR, 1980
110 min., OmdU
Sommerhitze, Nostalgie, die Wirrungen der erste Liebe und…Sophie Marceau. Ein zeitloser Film über die Irrungen der Pubertät. Der Filmsong ‚Reality‘ von Richard Sanderson wurde kurz darauf ein Welthit. „Zuerst im Freibad knutschen und dann im Kino weiter knutschen. Wir freuen uns auf den Film, aus dem wir alles über die Liebe gelernt haben! Es gilt damals wie heute: „Dreams are my Reality.“ (filmhaus)
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Spielfilm

Singapore Sling: The Man Who Loved A Corpse

GR, 1990
107 min., OmdU
Der Midnight Movies Klassiker der 90er! Durch die fast schon radikale Kombination verschiedenster Genreelemente – vom Film Noir über den Horrorfilm hin zur Slapstick-Komödie – schuf Nikos Nikolaidis einen zeitlosen Außenseiter von Film. „Singapore Sling hat bei aller Grausamkeit und Verwirrung, die der Film anrichtet, aber auch etwas seltsam Befreiendes an sich – wer diesen Film durchlebt und durchlitten hat, der wird die Klassiker des Film Noir künftig mit anderen Augen sehen.“ (kino-zeit.de)

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Spielfilm

Morrer Como Um Homem

PT, 2009
135 min., OmeU
Eine zutiefst berührende Tragödie über einen Menschen, dessen größte Sehnsucht nicht erfüllt wird. Mit großer Poesie, in traumhaften Bildern und mit doppelbödigem Witz zeigt TO DIE LIKE A MAN, zu welcher Magie das Kino fähig ist.
 
„Ein cineastisches Juwel!“ (Siegessäule)
„Dieser Film gibt einem den Glauben ans Kino und seine Kraft zurück!“ (epd)

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