CORSAGE

Marie Kreutzer, AT, 2022
112 min., dt. OV

Termine

29.09.2022 | 20:30
Großer Saal
30.09.2022 | 20:30
Großer Saal
01.10.2022 | 20:30
Großer Saal
02.10.2022 | 12:30
Kleiner Saal
02.10.2022 | 20:15
Großer Saal
03.10.2022 | 20:30
Großer Saal
04.10.2022 | 20:30
Großer Saal
05.10.2022 | 20:15
Großer Saal
06.10.2022 | 20:15
Großer Saal
Weihnachten 1877: Es ist der 40. Geburtstag von Kaiserin Elisabeth von Österreich. In ihrer Rolle als Repräsentantin an der Seite ihres Mannes Kaiser Franz Joseph darf sie keine Meinungen äußern, sondern muss für immer die schöne junge Kaiserin bleiben. Um dieser Erwartung zu entsprechen, hält sie an einem rigiden Plan aus Hungern, Sport, Frisieren und täglichen Messungen der Taille fest. Doch Elisabeth ist eine wissbegierige und lebenshungrige Frau, deren Widerstand gegen das überlebensgroße Bild ihrer selbst wächst und die nicht länger in einem höfischen Korsett leben will. Mit "Corsage" gelingt der Wiener Regisseurin Marie Kreutzer die Neuerfindung der „Sissi”, welche diesmal vielmehr eine Inspiration für die heutige Frauengeneration ist.
Mit „Corsage“ gelingt der Wiener Regisseurin Marie Kreutzer die Neuerfindung der „Sisi”. Angelehnt an der historisch gut dokumentierten Biografie der berühmten Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn entblättert die Filmemacherin Schicht um Schicht den fragilen Seelenzustand der Monarchin und schenkt ihr das Narrativ einer furchtlosen, radikalen Frau. Weihnachten 1877: Es ist der 40. Geburtstag von Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn. In ihrer Rolle als Repräsentantin an der Seite ihres Mannes Kaiser Franz Josef darf sie keine Meinungen äußern, sondern muss für immer die schöne junge Kaiserin bleiben. Um dieser Erwartung zu entsprechen, hält sie an einem rigiden Plan aus Hungern, Sport, Frisieren und täglichen Messungen der Taille fest. Doch Elisabeth ist eine wissbegierige und lebenshungrige Frau, deren Widerstand gegen das überlebensgroße Bild ihrer selbst wächst und die nicht länger in einem höfischen Korsett leben will. Kreutzer gelingt mit tiefer Empathie für die ikonische Kaiserin die Darstellung ihres Wandlungsprozesses zu einem freien Menschen, der sich von jedem Status, jeder Körperlichkeit und Erwartungsdruck löst. Unerschrocken und gleichzeitig mit großer Leichtigkeit traumwandelt die Schauspielerin Vicky Krieps als Elisabeth durch eine misogyne, feindselige Welt, in der sie sich unter den Augen der Öffentlichkeit und ihrer Familie ihren neuen Platz im Leben sucht.