Vienna International Human Rights Film Festival
Von 02. - 12. Dezember
wird zum 60. Jubiläum der Menschenrechtsdeklaration
erstmals in Österreich das brisante Thema Menschenrechte ausführlich von der cineastischen Seite beleuchtet. In über 60 Filmen an 10 Tagen erlebt der Zuschauer unglaubliche, schockierende, aber auch poetische und Mut machende Bilder, die diese, unsere Welt prägen.
Das Filmprogramm
von this human world 2008
erstreckt sich über preisgekrönte und aktuelle Filme der internationalen Szene.
this human world
verwandelt während des Festivals ganz Wien in eine Stadt der Menschenrechte - auch mittels ausgiebigem Rahmenprogramm: Vorträge, Diskussionen, Workshops, Musik und Feste,
die großteils von anerkannten Menschenrechts-Organisationen gestaltet werden. So kann sich der Besucher rundum mit dem Thema der Menschenrechte beschäftigen, informieren und dieses gleichermaßen mit Aufschluss als auch Freude erleben.
Tickets
sind ab 22.11. in den Vorverkaufsstellen
und unter der Tickethotline erhältlich.
The salvation of this human world lies nowhere else than in the human heart, in the human power to reflect, in human meekness and human responsibility.
Václav Havel
> > www.thishumanworld.com
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Für all jene, die mehr über die wahre Natur eines Streiks erfahren wollen. Ein kleiner, ruhiger Ort im Norden Perus wurde vor fünfzig Jahren von landwirtschaftlichen Pionieren gegründet und mit Früchten wie Mangos und Zitronen bebaut. Tambogrande verändert sich aber schlagartig, als dort ein Goldvorkommen entdeckt wird.
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Eine Odyssee unserer Zeit. Qadir, ein afghanischer Flüchtling, kehrt nach Jahren in seine Heimat zurück, um die hinterlassene Familie wiederzufinden. Alles was er weiß, ist, dass seine Eltern noch am Leben sind. Als er sie nicht am erwarteten Ort antrifft, beginnt für Qadir eine Irrfahrt. Ein Reisedokument zwischen gestern und heute.
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Ein tragisches Epos, aber auch eine Metapher vom Leben und den Veränderungen im Bagdad der letzten vier Jahre. Wie Bagdad, so zersplittert Kasims Familie unter dem Druck des Wahnsinns. Streben, stürzen, fallen und wieder aufstehen: wo ist das Leben hin, wo bleibt die Zukunft?
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Von woanders zu kommen, ohne die Wahl zu haben, heißt nicht aus dem Nirgendwo zu sein. Yassin ist Afghane. Er ist siebzehn, vielleicht achtzehn. Ohne Familie beginnt er eine schwierige Reise. In Paris angekommen, hat er nur eines im Kopf - so schnell wie möglich offizielle Papiere zu beschaffen, die ihn als politischen Flüchtling ausweisen.
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Ein zur Gänze ohne Skript inszenierter filmischer Ausdruck von Ärger und Schmerz. Eine schiitische Mutter und ein christlicher Taxifahrer machen sich gemeinsam auf die Suche nach der Schwester und dem Sohn der jungen Frau, deren Verbleib nach den Luftangriffen im Libanon ungeklärt ist.
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Eine tragikomische Kriegsfarce aus dem Balkan. 1993, ein trostloses Kriegsjahr für Bosnien und Herzegowina. Eine Gruppe naiver Schauspieler aus Belgrad, völlig unwissend in welche Gefilde sie sich da hineinwagen, brechen auf um eine Theatertour in Krajina zu machen.
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Alexander Litvinenko, ehemaliges Mitglied des russischen Geheimdienstes FSB, starb 2006 an einer Vergiftung mit Polonium 210. Was als Kriminalfall in einem Londoner Sushi Restaurant begann, entwickelte sich zu einem Politthriller, wie es ihn seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr gab.
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Rabelados, die gewaltlosen Rebellen der Kapverdischen Inseln. Noch immer schicken sie ihre Kinder nicht in Schulen, gehen nicht in Krankenhäuser und nehmen nur im äußersten Notfall einen Bus. Nicht in Abhängigkeit zu geraten, ist ihre oberste Maxime.
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Jan Luduvik kommt den Abgründen des Lebens und der Liebe sehr nahe, und manchmal steht alles Kopf. Als Zirkusartist und im Leben muss er sich immer wieder um sein Gleichgewicht und seine Integrität bemühen.
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Ein eher visuelles als narratives Kinoerlebnis besonderer Schönheit à la Tarkowskij, in dem es um das Wie, und nicht so sehr ums Was geht. Die Donau, üppige Vegetation und ein Sündenfall...
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Drei poetische Innenansichten des Irak. Eine kraftvolle Filmerzählung aus dem Leben der einfachen Iraker mitten in einem nicht enden wollenden Dauerkrieg.
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Ein lebensbejahender Film über Geschlechterrollen im neuen Angola, westliche vs. traditionelle Kultur und Beethovens Klavierwerke. In Luanda, einer der ärmsten und gefährlichsten Gegenden der Welt, arbeiten drei Studenten der ersten und einzigen Musikschule Angolas an ihrem Jahresabschlusskonzert...
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Die Geschichte von vier jungen nigerianischen Frauen, deren Traum von einer besseren Zukunft sich in einen Albtraum der Prostitution auf den Straßen Europas verwandelte.
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Rebellisch und bunt, entschlossen und zuversichtlich! Die 14-jährige Vanaja - wörtlich übersetzt wild im Herzen - tanzt für ihr Leben gern und vergisst währenddessen die Welt um sich herum. Sie vergisst auch, dass sie einer niederen Kaste angehört, die ihren Lebensentwürfen enge Grenzen setzt. Doch Vanaja hat Glück...
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Nicht nur in Skandinavien ist sexueller Missbrauch immer noch ein Tabuthema. Berührend und mit außergewöhnlicher Sensibilität wird das Leben dreier Geschwister, die in der Kindheit von ihrem Vater missbraucht wurden und bis heute von den schmerzvollen Erinnerungen verfolgt werden, porträtiert...
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Menschenrechte und Horrorgenre. Das Leben von Notfallarzt Lazar Petrov könnte so schön sein. Er hat eine hübsche Frau und einen süßen kleinen Jungen. Doch nach einem Ehekrach ändert sich alles...
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Ironisches Porträt illegaler palästinensischer Arbeiter, die eine neue israelische Gesellschaft aufbauen, ohne jegliche Chance je deren Teil zu werden. Tagsüber errichten sie luxuriöse Häuser für ihre Besatzer, nachts verstecken sie sich vor der Polizei in improvisierten Bleiben am Stadtrand Jerusalems...
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Marokko, 30. Mai 2008: In der Hafenstadt Sidi Ifni besetzen hunderte Jugendliche und Männer den Hafen und verunmöglichen damit den Abtransport von frisch gefangenem Fisch zur Weiterverarbeitung nach Agadir. Nach drei Jahren des Verhandelns mit der regionalen Verwaltung und der Politik gipfelt der Unmut über die Ausgrenzung vom gesellschaftlichem Reichtum und der wirtschaftlichen Entwicklung im Akt des zivilen Ungehorsams.
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Eine präzise und unprätentiöse Beobachtung von individuellen Lebensverhältnissen in einer globalisierten Welt. / Bildnis eines ausgeklügelten Systems von Ausbeutung und Abhängigkeit. Die jährliche Hungersnot zwingt die Bauern, ihre Heimat im Norden Bangladeschs zu verlassen, um als Saisonarbeiter auf den Schiffsabwrack-Werften im Süden des Landes anzuheuern...
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Parabelhafter und gleichzeitig realistischer Studentenfilm über die Absurdität des Krieges. / Tiefgreifende Bilder vom desaströsen Gesundheitssystem unter der US-Besatzung in Bagdad. / Täglicher Überlebenskampf dreier an Diabetes erkrankter Kinder und der Betroffenen in einem der ärmsten Länder der Welt: Nepal.
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Fünf Jahre dauerte die Produktion dieses poetischen und höchstaktuellen Aufschreis für die Gleichheit der Roma im Osten der Slowakei. Im Hinterhof der Europäischen Union ist eine toxische Mine das Zuhause einer Gemeinschaft, die durch Musik kämpft, um in Körper und Geist zu überleben.
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Eine brandneue Dokumentation des ORF-Steiermark über Menschenrechtsstädte aller Welt. Der Vergleich zwischen Graz in Österreich, Korogocho in Kenia, Edmonton in Kanada sowie Rosario in Argentinien, zeigt Menschen, die hinter diesem Modell stehen.
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Don Plutarco, ein alter, einarmiger Geigenspieler führt mit seinem Sohn Genaro und seinem Enkel Lucio ein Doppelleben. Auf der einen Seite sind sie einfache Volksmusiker und Bauern, auf der anderen Seite unterstützen sie heimlich eine Guerillatruppe, die gegen die Unterdrückung der Landbevölkerung in der mexikanischen Provinz kämpft.
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Die Geschichte einer Bauernkommune in Nordkolumbien in langsamen Bildern. Auf der einen Seite die Kräfte des Staates und die Paramilitärs, auf der anderen die Guerilla. Die Dorfbewohner aber haben sich für strikte Neutralität ohne Waffengebrauch als dritten Weg entschieden.
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Ein UN-Mitarbeiter auf seiner wenig aussichtsreichen Mission. Die Tutsi-Rebellen beenden mit ihrem militärischen Sieg über die Hutu-Armee den Völkermord in Ruanda und übernehmen die Macht. Die Soldaten der Hutu-Armee und ihre Angehörigen fliehen aus Angst vor Strafverfolgung und Rache in das benachbarte Ziare, heute Demokratische Republik Kongo.
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