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maz How I killed a saint
 
17. bis 20. November

KulturKontakt Austria lädt von 17. bis 20. November zu Mazedonischen Filmtagen.

 

Der mazedonische Film hat eine reiche und lange Geschichte. Vor genau 100 Jahren drehten die Brüder Milton und Janaki Manaki ihren ersten Dokumentarfilm. Zu Ehren der Brüder Manaki wurde 1979 in Bitola ein Filmfestival gegründert, das heuer zum 26. Mal veranstaltet wurde und damit das weltweit älteste Festival ist, das der Arbeit der Kameraleute gewidmet ist.

 

Seit 1991 geht der mazedonische Film neue, eigenständige Wege. Dieser Neuanfang war international höchst erfolgreich. 1994 erhielt der erste Film von Milčo Mančevski „Vor dem Regen“ auf dem Filmfestival in Venedig den Goldenen Löwen. Im darauffolgenden Jahr wurde „Vor dem Regen“ unter die besten fünf Filme der Welt für den Oskar gewählt. Der Film erhielt noch etwa dreißig weitere Festivalpreise und wurde durch eine für einen mazedonischen Film bisher nie da gewesene Medienaufmerksamkeit begleitet. 2002 wurde mit Mančevskis zweitem Film „Prašina“ (Staub) das Festival in Venedig eröffnet. Ähnlich erfolgreich ist Antonio Mitričevski; sowohl sein Debutfilm „Über den See“ (1997) als auch sein zweiter Kinofilm „Wie ein schlechter Traum“ (2003) wurden international ausgezeichnet. Auch die junge Regisseurin Teona Miltevska konnte mit dem Film „Wie ich einen Heiligen tötete“, der beim Linzer Crossing Europe Festival 2004 zum besten Debütfilm gewählt wurde, reüssieren. Im selben Jahr kam Ivo Trajkovs „Das große Wasser“ als auch Svetozar Ristovskis „Illusion“ heraus und fanden international großen Beifall.

 

 

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