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Dokumentarfilme sind auf zahlreichen Festivals Publikumsmagneten, haben es aber im regulären Kinoprogramm nicht immer leicht.

 

Das Top Kino setzt ganz bewusst auf dieses Genre, in all seinen Formen und Variationen, thematisch, inhaltlich, geografisch oder durch AutorInnenschaft bestimmt, und präsentiert Dokumentarfilme zu den besten Spiezeiten im Hauptabendprogramm.

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DIE GABE ZU HEILEN erzählt die Geschichte von Menschen, die mit ihren besonderen Fähigkeiten Beschwerden ihrer Patienten lindern oder heilen können. Fünf Heiler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz lassen den Zuschauer teilhaben an der Suche nach versteckten Ursachen und bei der Anwendung von überliefertem Heilwissen. Mit ihrer Begabung therapieren sie seelische und körperliche Krankheiten, bei denen die klassische Medizin oft schon aufgegeben hat.
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40 Jahre nach dem Ende des Roten Khmers Regimes, das mehr als 1.7 Mio Menschen ermordete, sucht der junge kambodschanische Fotograf Kim Hak nach neuen Bildern seines Landes, fernab aller Stereotypen. Inspiriert von Familienfotos, die seine Mutter vor dem Regime vergraben konnte, begibt er sich auf die Suche. Ein Fotograf des ehemaligen Regimes versucht hingegen, mit seinen 14.000 Porträts von Gefangenen und Opfern des Genozids auf abstruse Weise Geschäfte zu machen. Beide werden noch aufeinander treffen. Welche Bilder sollen das Land und seine Geschichte repräsentieren?
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Das bedingungslose Grundeinkommen galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je - intensiv diskutiert in allen politischen und wissenschaftlichen Lagern. FREE LUNCH SOCIETY vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu ihrer Umsetzung.
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Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er uns schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. „Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?“ fragt er grinsend. Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.
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SCARLET ROAD gibt Einblick in die außergewöhnliche Arbeit der australischen Sexarbeiterin und Aktivistin Rachel Wotton. Der Dokumentarfilm zeigt ihr Engagement für sexuelle Selbstbestimmung und für die Rechte der SexarbeiterInnen. Ein besonderes Anliegen sind ihr hierbei Menschen mit Behinderung, deren Sexualität lange Zeit unterdrückt und aberkannt wurde. - Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es Gelegenheit mit der Protagonistin des Films, Rachel Wotton, zu diskutieren.
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„It’s All About Fish“ ist ein Film über die vielleicht romantischste Geschichte, die es im Fußball zu erzählen gibt: Wenn David über Goliath triumphiert. Als die Färöer-Inseln im legendären Fußballländerspiel am 12. September 1990 unverhofft die österreichische Nationalmannschaft schlugen, fand sich das winzige Land im Nordatlantik in kollektivem Taumel wieder. Der Film porträtiert das liebenswürdige und kämpferische Inselvölkchen und zeigt, wie dieses Spiel das Land bis heute prägt. Ein Film über Fußball, Unabhängigkeit, Schafe und natürlich über Fisch!
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DIE ZUKUNFT IST BESSER ALS IHR RUF ist ein Film über Menschen, die sich engagieren - für lebendige politische Kultur, für soziale Gerechtigkeit, für Klarheit im Denken über Wirtschaft und für nachhaltige Lösungen. Überall hören wir von Krisen, Medien schüren die Verunsicherung. Wie reagieren wir darauf? Augen zu, Ohren zu? Oder doch Ärmel aufkrempeln und was tun?
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Als der US-Schriftsteller James Baldwin im Dezember 1987 starb, hinterließ er ein 30-seitiges Manuskript mit dem Titel "Remember This House". Das Buch sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunden werden, die alle bei Attentaten ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. Die persönlichen Erinnerungen an die drei großen Bürgerrechtler verknüpft Baldwin mit einer Reflektion der eigenen, schmerzhaften Lebenserfahrung als Schwarzer in den USA.
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