Dokumentarfilme sind auf zahlreichen Festivals Publikumsmagneten, haben es aber im regulären Kinoprogramm nicht immer leicht.
Das Top Kino setzt ganz bewusst auf dieses Genre, in all seinen Formen und Variationen, thematisch, inhaltlich, geografisch oder durch AutorInnenschaft bestimmt, und präsentiert Dokumentarfilme zu den besten Spiezeiten im Hauptabendprogramm.
 |
Ein Jahr nach Steve Jobs´Tod startet STEVE JOBS: THE LOST INTERVIEW in ausgewählten österreichischen Kinos. Ein Interview, das als verschollen galt, wurde nach 17 Jahren wiederentdeckt. Es zeigt Jobs als streitbaren Manager und dokumentiert seinen kreativen wie technischen Weiltblick. Es ist das Portrait eines genialen und charismatischen Hippies.
|
|
 |
Jeden Tag wird auf der ganzen Welt eine große Menge an hochradioaktiven Abfällen aus Kernkraft-werken zwischengelagert. Dieses Material ist anfällig für Naturkatastrophen, von Menschen verursachte Katastrophen und gesellschaftliche Veränderungen. In Finnland wurde das weltweit erste Endlager aus solidem Felsen gehauen - ein riesiges System an unterirdischen Tunnels. Dieses Lager muss 100.000 Jahre überdauern, denn so lange bleibt dieser Abfall gefährlich.
|
|
 |
Warum sind wir eigentlich immer so in Eile? Das ist eine Frage, die uns alle betrifft - Florian Opitz sucht nach Antworten: In seinem neuen Dokumentarfilm sucht er nach den Ursachen seiner eigenen und unser aller Zeitnot und Atemlosigkeit. Obwohl uns die elektronische Technik ermöglicht, Arbeiten schneller zu erledigen und damit Zeit zu sparen, haben wir das Gefühl, ständig weniger zu haben. Florian Opitz geht diesem Phänomen auf den Grund.
|
|
 |
Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. Carmen Losmann hat einen zu tiefst beunruhigenden Film über moderne Arbeitswelten gedreht. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von Morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Selbstoptimierung steht auf dem Programm. In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter.
|
|
 |
Die besten Themen liegen oft nur ein paar Schritte weit entfent: Dreißig Jahre wohnt Regisseur Michael Schindegger nun schon mit Vater und Brüdern in einem Mietshaus in Wien / Leopoldstadt: dem Haus "Nr.7". Die Nachbarn allerdings kennt er kaum. Kurz vor der eigenen Hochzeit und dem Auszug will er das ändern. Die Kamera in der Hand läutet er an den Türen und macht sich bekannt mit der vielsprachigen, vorwiegend jüdischen Hausgemeinschaft.
|
|
|  |
|