Dokumentarfilme sind auf zahlreichen Festivals Publikumsmagneten, haben es aber im regulären Kinoprogramm nicht immer leicht.
Das Top Kino setzt ganz bewusst auf dieses Genre, in all seinen Formen und Variationen, thematisch, inhaltlich, geografisch oder durch AutorInnenschaft bestimmt, und präsentiert Dokumentarfilme zu den besten Spiezeiten im Hauptabendprogramm.
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Etwa zwei Millionen Reservierungs-anfragen pro Jahr hatte das wohl berühmteste Restaurant der Welt, das EL BULLI, doch am 30. Juli 2011 wurde es geschlossen. - Verschwindende Ravioli, vakuumierte Champignons und Cocktails aus Wasser und Haselnussöl: Mit seinem einzigartigen Avantgarderestaurant hat der 3-Sterne-Koch Ferran Adrià die moderne Küche revolutioniert und sie auf eine neue Ebene der Kunst, der sinnlichen Ästhetik und nie dagewesener Geschmackserlebnisse geführt...
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MAMA AFRICA ist eine Dokumentation über Miriam Makeba, die weltbekannte südafrikanische Sängerin (Pata Pata) und Anti-Apartheid-Aktivistin. Der Regisseur Mika Kaurismäki zeichnet mit seltenem Archivmaterial und Interviews mit Freunden, Verwandten und Kollegen das Bild einer Ikone, die die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörperte. - MAMA AFRICA gewann den 2. Publikumspreis im Panorama der Berlinale 2011.
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Die höchst gelungene Doku zeigt mit seinem eigenen visuellen Charme relevante Einblicke in die Wiener Experimental- und Elektronik-Musikszene. Die intelligenten, gut miteinander verwobenen kleinen Porträts und die darin enthaltenen Statements der ProtagonistInnen bleiben nicht an der Oberfläche: Sie sind klug, witzig, manchmal nachdenklich, pur oder spontan. Ein Film wie eine Vinyl-Schallplatte. Mit Kratzspuren und der Musik, die gerade perfekt passt.
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Eine Reise auf eine Insel und durch eine vermeintlich «bekannte» Welt, von der die meisten bloß eine Klischeevorstellung haben: Ibiza, das Paradies für Drogen-, Party- und Sex-Süchtige. Doch hinter der Glitzerfassade, dem «Ort zum Spielen», wie einer der Protagonisten die Insel nennt, begegnet man einer großen Anzahl kreativer Menschen, denn Ibiza ist seit vielen Jahren das Dorado der elektronischen Musik. In «neuneinhalb Geschichten» erzählt Schwaiger von einer Kunstgattung, die dort ihre reinste Ausformung gefunden hat, mögen naserümpfende Intellektuelle das nun gut finden oder nicht. (Viennale)
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Nach seiner liebevollen Komödie Salami Aleikum spiegelt Ali Samadi Ahadi in seinem Film THE GREEN WAVE die dramatischen Ereignisse vor und nach der Präsidentschaftswahl 2009 im Iran wider. Eingerahmt von animierten Spielszenen, die das Geschehen aus der Perspektive zweier junger Studenten nachfühlbar machen, zeigt der Film die echten Bilder der Revolution, aufgenommen mit Fotokameras oder Handys.
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50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen:
Jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es überhaupt den Verbraucher erreicht. Und fast niemand kennt das Ausmaß der Verschwendung. Wer macht aus Essen Müll? Welche Folgen hat die globale Nahrungsmittel-Vernichtung für das Klima? Und für die Ernährung von sieben Milliarden Menschen?
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KIM Ki-duk (FRÜHLING, SOMMER, HERBST, WINTER... UND FRÜHLING) zählt zu den renommiertesten Arthouse-Regisseuren weltweit. Traumatisiert durch einen Unfall am Set, stürzte der südkoreanische Filmemacher in eine schwere Depression. Es folgte eine Schaffenskrise und eine filmische Selbsttherapie - mit dem Titel ARIRANG. Das ungewöhnliche Porträt zeigt KIM Ki-duks Leben in einer abgeschiedenen Hütte, seine Tränen, seine Wut und wie er sich und seine Filme in Frage stellt.
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