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Eh schon wissen, die Filme, wo was erzählt wird - abendfüllend - in Breitwand oder Cinemascope, farbig und/oder schwarzweiß...

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Michèle ist eine äußerst starke Frau. Als Chefin einer großen Videogame-Firma legt sie die selbe Rücksichtslosigkeit an den Tag wie in ihrem Liebesleben. Als sie in ihrer Wohnung von einem unbekannten Angreifer attackiert und vergewaltigt wird, ändert das ihr Leben für immer. Sie entlarvt den Unbekannten, und beide werden in ein seltsames Spiel hineingezogen - ein Spiel das jederzeit außer Kontrolle geraten kann. Ein Rache-Thriller, der provokant mit Opfer- und Täterrollen spielt, trotz des Themas erstaunlich humorvoll ist und auf jegliche Moralisierung verzichtet.
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Nach dem plötzlichen Tod seine Bruders Joe kehrt der Handwerker Lee Chandler in seine Heimatstadt Manchester an der amerikanischen Ostküste zurück. Dort soll Lee sich um seinen 16-jährigen Neffen kümmern - eine schwierige Aufgabe für den kinderlosen Einzelgänger. In Manchester trifft er auch seine Ex-Frau Randi, und Lee beginnt sich zu fragen, was es braucht, um mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen und eine bessere Zukunft zu beginnen.
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1948. In einer flammenden Rede vor dem Kongress bezichtigt Senator Pablo Neruda (Luis Gnecco), berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung Präsident Videlas des Verrats - und wird umgehend seines Amtes enthoben. Neruda entzieht sich seiner Verhaftung und taucht ab. Mitten in der Arbeit an seiner epochalen Gedichtsammlung „Canto General“ versucht er, mit seiner Frau Delia del Carril (Mercedes Moràn) das Land zu verlassen. Verfolgt vom melancholischen Polizisten Peluchoneau (Gael Garcia Bernal) beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, dem Neruda zwischen Poesie und Legendenbildung einen ganz eigenen Reiz abgewinnt.
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Korea in den 1930er Jahren. Das Mädchen Sookee wird als neue Hausangestellte von Lady Hideko engagiert, die in einem zurückgezogenen Anwesen mit ihrem willensstarken Onkel Kouzuki lebt. Doch das Hausmädchen hat ein Geheimnis: Sie ist eine Diebin, die dafür engagiert wurde, die Lady zu verführen und sie um ihr Vermögen zu bringen, um sie allsdann dem Irrenhaus zu übergeben. Der Plan geht reibungslos auf, bis Sookee und Lady Hideko erkennen müssen, dass sie sich bereits viel zu nah gekommen sind.
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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leben in einem kleinen Ort in Pas-de-Calais zwei Familien aus dem Norden Frankreichs, die in ihren Eigenschaften und Lebenswelten vollkommen unterschiedlich sind. Die eine großbürgerlich und degeneriert, die andere deftig und bodenständig. Und doch verbindet sie etwas, was mit dem mysteriösen Verschwinden von Menschen zu tun hat... Bruno Dumont (L’Humanite, P`tit Quinquin) spart nicht mit groteskem Humor in dieser amüsanten Tragikomödie, in der besonders Fabrice Luchini und Juliette Binoche in ihren Rollen glänzen.
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Zum Niederknien: Maren Ade puzzelt ihre feine Familiendramödie zu einer wunderbar intelligenten Geschichte. Die Story von der Karrierefrau Ines (Sandra Hüller) und ihrem einfallsreichen Vater (Peter Simonischek) ist nicht nur ungewöhnlich, sondern sie zeigt den Kampf der Generationen als liebevoll ironische Herausforderung für beide Seiten. Wie in einem schüchtern startenden Pas de deux kreisen Vater und Tochter umeinander, befehden sich und lieben sich doch. Das ist allerschönstes Kino - spannend, witzig und manchmal ein bisschen ergreifend! (Programmkino.de)
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Fünf Jahre nach seiner bejubelten Tragikomödie Le Havre steuert der finnische Kultregisseur Aki Kaurismäki erneut einen Hafen für gestrandete Wohlstandsverlierer an: Unter dem vieldeutigen Titel The Other Side of Hope (Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2017) kreuzen sich in bewährt lakonischer Weise die Pfade eines syrischen Flüchtlings und eines finnischen Geschäftsmanns . Die Folgen: Blutige Nasen, die verwegenste Pokerpartie, die im Kino seit langem zu sehen war, sowie eine „japanische“ Restaurantgründung mit beträchtlichem Wasabi-Aufwand.
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In Jasmines Leben läuft alles nach Plan: Sie hat einen Traumjob, einen schicken Sportwagen und einen attraktiven Verlobten. Bis sie eines Nachts bei einer Kneipentour mit ihrer besten Freundin die selbstbewusste Dallas kennenlernt und von ihr elegant aber sehr offensiv angemacht wird. Jasmine widersteht zunächst der fremden Versuchung. Aber ab jenem Moment bekommt sie diese Frau einfach nicht mehr aus ihrem Kopf und beginnt mit ihr nur wenige Tage später eine hemmungslose Affäre.
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In den späten Siebzigerjahren war Als Deutschland 1939 Polen besetzt, wird der Pianist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody) zusammen mit seiner Familie ins durch eine hohe Mauer abgetrennte Warschauer Ghetto gezwungen. Nur Wladyslaws Bruder Henryk (Ed Stoppard) ahnt, was auf sie und alle anderen zukommt, während die Schwester Halina (Jessica Kate Meyer) noch daran glaubt, es mache Sinn, den Teil des Geldes der Familie, der den von den Deutschen verordneten zulässigen Betrag übersteigt, in einem Blumentopf und in der Geige des Vaters zu verstecken.
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Der zwanzigjährige Far’Hook (Sadek) ist ein junger aufstrebender Rapper aus Paris. Nach einem Zusammenstoss mit einer verfeindeten Gang muss er die Stadt verlassen und untertauchen. Sein Produzent Bilal, ein zum Islam konvertierter Franzose, überredet ihn, seinen pensionierten Vater Serge (Gérard Depardieu) durch Frankreich zu chauffieren. Dieser will die von Joseph Vernet gemalten Häfen besuchen und im Stile des Künstlers eine zeitgenössische Version der Bilder anfertigen. Serge, der mürrische und konservative Christ, der seinen Sohn erwartet hat, begegnet dem muslimischen Sänger mit grossem Misstrauen. Widerwillig begibt sich das ungleiche Paar auf die gemeinsame Reise durch Frankreich ...
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Der Spielfilm VALOSSN beschäftigt sich mit einem düsteren Thema: Den Auswüchsen der nachbäuerlichen, patriarchalen Familie vor den Zeiten der Gleichberechtigung in Österreich: Kinder, die wie Leibeigene behandelt wurden, Väter, die ihre kapitalistische Machtlosigkeit in Alkohol ertränkten und Gewalt entluden. - Angesiedelt im Kärntner Grenzland, wo seit hunderten Jahren Konflikte zwischen Slawen und Germanen schwelten, und in der letzen Generation vor Österreichs EU-Beitritt von einem zahnlosen Militär verwaltet wurden, muss die Hauptfigur zurück an seinen Leidensort.
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Könige werden zuvorkommend behandelt! Das ist zumindest Georgs Ansicht, der seit Jahrzehnten als etablierter Musikkritiker für eine Wiener Zeitung schreibt. Doch dann wird er überraschend von seinem Chefredakteur gekündigt: Sparmaßnahmen. Seiner jüngeren Frau Johanna, deren Gedanken nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache. Dabei steht ihm sein ehemaliger Mitschüler Erich zur Seite, dem Georg in seiner neu gewonnenen Freizeit hilft, eine marode Achterbahn im Wiener Prater wieder in Gang zu setzen. Georgs nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich zu immer größer werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder.
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Zuerst war da eine Gelegenheit... dann passierte ein Verrat. 20 Jahre sind inzwischen vergangen. Vieles hat sich geändert, vieles ist auch völlig gleich geblieben. Mark Renton kehrt zurück an den einzigen Ort, den er jemals sein Zuhause nennen konnte. Und sie warten auf ihn: Spud, Sick Boy, und Begbie. Aber auch andere gute, alte Freunde warten bereits: Leid, Verlust, Freude, Rache, Hass, Freundschaft, Liebe, Sehnsucht, Angst, Reue, Diamorphin, Selbstzerstörung und Lebensgefahr, alle stehen Schlange, um ihn zu begrüßen, bereit zum Tanz.
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Monja Arts wildes, mildes Spielfilmdebut über lesbische und andere Lieben einer klugen wie verwegenen Schülerin und ihrer ganz normal wahnsinnigen Teeanger-Clique erzählt mit genauem Blick, grandioser Jungbesetzung und viel Humor vom Aufwachsen am Land.
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