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BILDER FINDEN
Benjamin Geissler, DE 2002, OV, 106 min.

100 Kinos erinnern Bruno Schulz - weltweit!

 

Bruno Schulz, der weltweit hochgeachtete polnisch-jüdische Schriftsteller (in 39 Sprachen übersetzt) und Maler hat unter dem Schrecken der deutschen Besatzung 1941/42 in der galizischen Stadt Drohobycz, um sein Leben zu retten, in der von dem Wiener SS-Führer Felix Landau okkupierten Villa Wandfresken für dessen Kinder gemalt. Am 19. November 1942 ist Bruno Schulz von der SS erschossen worden. Diese Wandbilder sind nach dem Ende des II. Weltkriegs trotz intensiver Suche nicht wieder gefunden worden.

 

Am 9. Februar 2001, hat das Filmteam des Dokumentarfilmers Benjamin Geissler die lange verschollenen geglaubten Bilder wiederentdeckt. Im Mai 2001 wurden Fragmente dieser Wandmalereien von Mitarbeitern der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in einer geheimen Aktion aus den Wänden der Villa herausgetrennt und illegal nach Israel ausgeführt. Das Vorgehen Yad Vashem’s führte zu einer weltweiten Kontroverse.

 

"Bilder finden" dokumentiert filmisch minutiös die Suche, das Finden und auch das Verschwinden der Wandmalereien von Bruno Schulz.

 

 

 

Anlässlich des 125. Geburtstags und des 75. Todestags von Bruno Schulz (1892 - 1942)...

"100 Kinos erinnern Bruno Schulz" hat zum Ziel eine internationale und verbindende Erinnerungsarbeit anzustoßen, und einen der einflussreichsten und doch kaum bekannten Maler und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und sein tragisches Schicksal unter dem Schrecken der deutschen Besatzung 1941/42 in der galizischen Stadt Drohobycz zu würdigen.

 

Während die Premiere von "Bilder finden" vor 15 Jahren eine weltweite Kontroverse auslöste, unterstreicht der Erwerb des Films durch das Visual Center der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem im Jahr 2017 auch den konstruktiven Weg dieser Erinnerungsarbeit.

 

BILDER FINDEN - Erinnerungen auf der ganzen Welt verbinden - Sei ein Teil davon!

 

 

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