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MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE (My Happy Family)
Nana Ekvtimishvili, Simon Gross, DE/GE/FR, OmU, DCP, 119 min.

DREHBUCH Nana Ekvtimishvili  KAMERA Tudor Vladimir Panduru  SCHNITT Stefan Stabenow  TON Andreas Hildebrandt  MIT Ia Shugliashvili, Merab Ninidze, Berta Khapava, Tsisia Kumsishvili, Giorgi Khurtsilava, Giorgi Tabidze u.a. (georgische Originalfassung mit dt. UT)

 

ÖSTERREICHSTART 06.10.

 

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TICKETS: 7,50€ Normalpreis / 6,50€ SchülerInnen, Studierende, Ö1 Club / 5€ Kinder (bis 12 Jahre), Klubmitglieder

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Der neueste Film des deutsch-georgischen Regieduos Nana & Simon erzählt eine fast alltägliche Geschichte, die irgendwie doch unerhört ist. Wunderbar modern und treffsicher wird in schönsten Farben und Lichthelle das Familienideal dekonstruiert. Stark gespielt von der Leinwand-Neuentdeckung Ia Shugliashvili entsteht das vielstimmige Porträt einer unabhängigen Frau. (goEast)

 

An ihrem 52. Geburtstag wird der Literaturlehrerin Manana klar, wie unbefriedigend ihre Situation ist. In einer kleinen Familienwohnung lebt sie zusammen mit drei Generationen. Ständig wird sie in Anspruch genommen, doch was sie möchte, fragt keiner. Nicht ihr Mann Soso, nicht ihre Mutter Lamara, nicht ihre verheiratete Tochter Nino. Manana zieht kurzerhand aus. Eine Erklärung dafür bleibt sie schuldig. Die Familie ist schockiert. Was sollen die Leute sagen? Mananas Bruder droht ihr unverhohlen. In ihrer neuen Wohnung kann Manana endlich durchatmen, zum ersten Mal in ihrem Leben ist sie allein.

 

MEINE GLÜCKLICHE FAMILIE erzählt mit stiller Kraft und feinem Humor ein Drama voller Lebensfreude und positivem Ausblick. Im Mittelpunkt steht - neben dem individuellen Schicksal einer sich von subjektiven Zwängen befreienden Frau - das universelle Bedürfnis nach Freiheit und Selbständigkeit eines und einer jeden. Und die trostvolle Gewissheit, dass jedem Menschen die Chance gegeben ist, sein ganz eigenes Glück zu finden. Wer ohne Furcht auszieht, das Leben zu lernen, überwindet am Ende innere und äußere Barrieren.

 

 

Pressezitate:

 

Großartig gespielt, mit starken Bildern (Kamera: Tudor Vladimir Panduru), die von Enge und Fremdbestimmung künden, aber auch von der Freiheit, die ein Blätterrauschen vor der Balkontüre verheißt, ist dieser auf Festivals zwischen Hongkong und Seattle preisgekrönte Film ein außerordentlich gelungenes Geschlechterdrama. Obendrein ein leider immer noch sehr aktuelles. Nicht nur, was die Verhältnisse in Georgien angeht. (Badische Zeitung)

 

Ein sensibles Drama (Programmkino.de)

 

Unterstützt durch eine Reihe unerwarteter Wendungen, eine fein austarierte Besetzung in diesem dynamisch-starken Schauspielensemble sowie eine extrem authentische, ungeheuer lebensnahe Bildgestaltung gelingt es dem georgisch-deutschen Regie-Duo bis zum Ende hin Herz wie Hirn aufs Beste zu packen ... Und dadurch zählt diese filmische Meine-schrecklich-nette-Familie-Variation schon jetzt zu den kleinen-großen Entdeckungen des laufenden Kinojahrgangs. (kino-zeit.de)

 

Ein meisterhafter Film über eine sich emanzipierende Frau (mdr Kultur)

Mit ungeheuerer Genauigkeit und Wärme und Humor wird der beschwerliche Weg einer sich emanzipierenden Frau nachgezeichnet, die sich still und entschlossen gegen ihre rücksichtslosen häuslichen Ausbeuter zur Wehr setzt. (mdr Kultur)

 

Unbedingt zu entdecken (Elle)

 

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