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THE ACT OF KILLING
Joshua Oppenheimer, Christine Cynn und anonym, DK/NO/GB/Indonesien, OmU, DCP, 115/159 min.

KAMERA Carlos Mariano Arango de Montis, Lars Skree  SCHNITT Niels Pagh Andersen, Janus Billeskov Jansen, Mariko Montpetit, Charlotte Munch Bengtsen, Ariadna Fatjó-Vilas Mestre  MUSIK Elin Øyen Vister

 

Wir spielen grundsätzlich die kurze Version

des Films (115 Min) - die lange Version (159 Min) ist

samstags und sonntags am Programm! 
 

Einen derart kraftvollen, surrealen und erschreckenden Film habe ich seit mindestens einem Jahrzehnt nicht gesehen ... Beispiellos in der Geschichte des Kinos. Werner Herzog


In einem Land, das Mörder als Helden feiert, wagt es Joshua Oppenheimer mit THE ACT OF KILLING, sich dem Tabu und dem Terror zu stellen. Um die Geschichte des Genozids an über einer Million vermeintlicher Kommunisten in Indonesien nach dem Militärputsch 1965 zu erzählen - eine Geschichte, die die Opfer und ihre Nachfahren auch heute noch nicht zu erzählen wagen - entscheidet sich der junge amerikanische Regisseur für den einzig möglichen Weg: er spricht mit den Mördern. Stolz und frei von jeglicher Reue erzählen sie von den Morden und sind freudig bereit, ihre Taten nachzuspielen und sich selbst zu inszenieren. Das Filmprojekt bringt die Männer schließlich zum Reden und zum Nachdenken über ihre Taten, die sie bisher nie reflektiert haben. Die Inszenierung der Realität ist wirklicher geworden, als es die Taten für die Männer je waren.


THE ACT OF KILLING ist ein filmischer Fiebertraum, eine verstörende Reise in die Psyche der Mörder und das schockierend banale Regime von Korruption und Propaganda, in dem sie leben. Der Film konfrontiert uns auf nie dagewesene Weise mit der banalen Alltäglichkeit des Bösen und der kathartischen Macht des Kinos.

 

 

... ein unfassbares, surreales Spektakel der Grausamkeit mit viel Theaterblut und absurden Revueszenen. «Wir sangen und tanzten», sagt einer der Gangster, «wir töteten mit einem Lächeln auf den Lippen.» (Viennale)

 

Ein Film wie es ihn noch nie gegeben hat in 118 Jahren Kinogeschichte. (Die Welt)


Außergewöhnlich und atemberaubend. (FAZ)

 

Erstaunlich charmant und zugleich zutiefst verstörend. (Kulturspiegel)

 

Zwischen Bewunderung und Unglauben reisst es einen im Kinosessel hin und her. Schrecklich unterhaltsam. (Der Tagesspiegel)

 

Surreal, disturbing and timeless. Could well change how you view the documentary form. (The Los Angeles Times)

 

Never before has anyone made a documentary like The Act of Killing. Essential and enraging. It is a film that begs to be seen. (Variety)

 

A groundbreaking documentary (The Hollywood Reporter)

 

Startling and inventive. This is not a movie that lets go of you easily. (The New York Times)

 

Audacious, brilliant and boldly experimental. Breaks so many rules of documentary decorum that it virtually creates its own genre. (The Washington Post)

 

One of the most extraordinary films you`ll ever encounter. (The Boston Globe)
 

 

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