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ALPIS
Giorgos Lanthimos, Griechenland 2011, OmU, 35mm, 93 min.
DREHBUCH
Yorgos Lanthimos, Efthimis Filippou KAMERA
Christos Voudouris SCHNITT
Yorgos Mavropsaridis MIT
Aggeliki Papoulia, Aris Servetalis, Johnny Vekris, Ariane Labed (Orignalsprache: Griechisch / FSK: ab 12)
Unter dem Namen "Die Alpen" bietet eine Gruppe von Außenseitern eine ungewöhnliche Dienstleistung an: Sie versprechen Trauernden, ihren Schmerz zu lindern, indem sie die Stelle der Verstorbenen einnehmen. So leben "Mont Blanc", "Matterhorn" und "Monte Rosa" in fremden Häusern, tragen Kleidung toter Menschen und spielen sogar geliebte Erinnerungen nach. Dabei folgen sie einer Reihe strikter Regeln, allen voran: keine emotionalen oder intime Bindungen eingehen. Doch Regeln sind dafür da, gebrochen zu werden...
Nach ATTENBERG eine weitere Film-Perle aus Griechenland, die die kreative Kraft des neuen griechischen Films offenbart. Regisseur Yorgos Lanthimos (DOGTOOTH) hat mit seiner beeindruckenden Mischung aus Gesellschaftskritik, Tristesse und absurdem Humor mit ALPIS die griechische Tragödie des 21. Jahrhunderts entworfen. Lanthimos` Filme tragen eine deutliche stilistische Handschrift des Regisseurs: Eine klare Bildsprache und ungewöhnliche Kameraarbeit machen seine Werke unverkennbar.
Auch Lanthimos neustes Werk zeichnet sich durch einen klugen Mix von bizarren Situationen, anthropologischen und Freudschen Einblicken in das menschliche Wesen und die aktuelle Gesellschaftslage sowie einen besonders schelmischen Humor aus.
(Variety)
dieser großartig unterkühlte Film zeigt eine aus der Bahn geworfene Welt und eine emotionale Irrfahrt, auf der der Wegweiser falsch herum und das Navi kaputt ist.
(The Guardian)
eine (auch komische) Auseinandersetzung über den Umgang mit sozialen Rollen, zugleich ein Film, der Realismus im Kino endlich einmal lustvoll experimentell verhandelt.
(Der Standard)
ein Meilenstein in der Entwicklung eines wichtigen europäischen Regietalents... ein großartiges Beispiel für herben und trockenen Humor, der an den skandinavischen Witz von Aki Kaurismäki oder Roy Andersson erinnert.
(Critics Notebook)
ALPIS balanciert gekonnt auf einer dünnen Linie zwischen absurder Situationskomik und Momentaufnahmen großer Tragik.
(kino-zeit.de)
bizarr und faszinierend
(cinemablend.com)
Ein außergewöhnliches Psychodrama zwischen beklemmender Spannung und satirischer Komik, das mit einer spannenden Prämisse zur Reflektion über unsere Erinnerungskultur einlädt.
(filmstarts.de)
ALPIS ist originell, befremdend, witzig und extrem schräg.
(outnow.ch)
Ein außergewöhnliches und sehr sehenswertes Werk des neuen europäischen Kinos, das in Venedig mehr als den Drehbuch-Trostpreis verdient hätte.
(programmkino.de)
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