|
DER JUNGE MIT DEM FAHRRAD (Le gamin au vélo)
Jean-Pierre und Luc Dardenne, B/F/I 2010, OmU, DCP, 87 min.
DREHBUCH
Jean-Pierre und Luc Dardenne KAMERA
Alain Marcoen SCHNITT
Marie-Hélène Dozo MIT
Thomas Doret, Cécile De France, Jérémie Renier, Egon Di Mateo, Fabrizio Rongione (Originalsprache: Französisch / FSK: ab 12)
Der zwölfjährige Cyril hat nur einen Wunsch: Seinen Vater wiederzufinden, der ihn auf unbestimmte Zeit in einem Kinderheim untergebracht hat. Doch der Vater ist aus seiner Wohnung ausgezogen und meldet sich nicht mehr bei ihm. Bei seiner verzweifelten Suche trifft er auf Samantha, der Besitzerin eines Friseursalons, die sich bereit erklärt, ihn an den Wochenenden bei sich aufzunehmen. Zunächst ist Cyril allerdings kaum in der Lage, die Liebe zu erkennen, die Samantha ihm entgegenbringt und ihre Gutmütigkeit muss manche schwere Probe bestehen. Dabei ist es doch gerade diese Liebe, die Cyril am nötigsten hat, um seinen Zorn zu besänftigen.
DER JUNGE MIT DEM FAHRRAD ist ein modernes Kinomärchen, das von Hoffnung und entwaffnender Menschlichkeit erzählt. Das neue, warmherzige Meisterwerk der Brüder Dardenne gewann auf den Filmfestspielen in Cannes den großen Preis der Jury und eröffnete anschließend das Filmfest München.
Cannes Film Festival 2011 - Großer Preis der Jury
packende Fusion von dringlichem Realismus und Spiritualität
(Die Presse)
Am Ende dieser Geschichte schimmert ein Licht. Man kann die Welt mit einem Film nicht erklären und vielleicht auch nicht besser machen. Aber ein wenig schöner machen kann man sie doch.
(Sueddeutsche.de)
"The Kid with a Bike" erinnert nicht nur in den ersten Worten des Titels an Chaplins Grundstein des modernen Kinderfilms, "The Kid". Die Brüder Dardenne machen wie er die Realität zum Abenteuer. Und wie Chaplin sind sie außerstande, eine Art von Kunst zu produzieren, die nicht wahrhaftig wäre. Oder eine Realität abzubilden, die komplett wäre ohne künstlerische Formgebung.
(Berliner Zeitung)
packend, bewegend und absolut sehenswert.
(Filmstarts.de)
DER JUNGE MIT DEM FAHRRAD, ein starkes Plädoyer für den Sieg der Liebe über den grauen Alltag und eine Ode an das Leben, war der fünfte Film der Dardennes im Wettbewerb von Cannes und beweist Kontinuität und sukzessive Perfektionierung ihrer Arbeit, das Feilen an Kleinigkeiten, die ihr Werk groß machen.
(Kino.de)
|  |
|