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EDIE & THEA: A VERY LONG ENGAGEMENT
Susan Muska, Gréta Ólafsdóttir, USA 2009, OmU, digital, 61 min.

KAMERA, SCHNITT Susan Muska und Gréta Ólafsdóttir  MUSIK Karl Henry  PRODUKTION Bless Bless Productions  MIT Edie Windsor, Thea Spyer  (Originalsprache: Englisch)

 

KINOSTART / am 18.12. im Rahmen vom SONNTAGS-filmFILM-BRUNCH   

 

Eröffnugsfilm und Publikumspreis „Bester Dokumentarfilm” - identities 2011. Queer Film Festival Wien

 

New York 1965. Zwei Collegeabsolventinnen mit sehr unterschiedlichem jüdischen Background - Thea, aus Holland emigrierte Unternehmerstochter, und Edie, in Philadelphia aufgewachsenes Ostküstengirl, lernen einander in der halböffentlichen Lesbenszene des West Village kennen. Bei Privatpartys und in schummrigen Mafiabars traf frau sich und behielt dort zur Sicherheit gleich den Mantel an, denn Razzien gehörten zum Alltag in der Prä-Stonewall-Ära. Schon am ersten Abend wird klar: Edie und Thea verbindet etwas Außergewöhnliches, und dieses Band wird 42 Jahre nicht reißen, auch wenn die Familien der beiden davon alles andere als begeistert waren. „Bei unserem ersten Treffen haben wir so lange getanzt, dass Edie danach Löcher in ihrer Strumpfhose hatte.“ Als Individuen machen sie Karriere: Edie als eine der ersten leitenden Computersystemanalystinnen und -programmiererinnen bei IBM, Thea als Psychotherapeutin mit eigener Praxis. Als Paar kämpfen sie `out and proud‘ für `gay rights‘ und das Recht zu heiraten.

 

Für heterosexuelle Paare steht die Hochzeit oftmals am Anfang ihres gemeinsamen Lebens. Edie und Thea hingegen sind bereits seit 42 Jahren ein Paar, als sie sich 2007 in Kanada das Jawort geben. ... Edie & Thea ist die wahre Geschichte zweier außergewöhnlicher Frauen. Mit Fotos, privaten Videos und Interviews gelingt den Regisseurinnen (The Brandon Teena Story , 1999) ein berührendes, manchmal auch zwiespältiges Porträt. Es ist auch ein Dokument der vergangenen vier Jahrzehnte, da sich das Paar ein Leben lang für die eigene Liebe wie auch für die gesellschaftliche Anerkennung lesbisch/schwuler Lebensgemeinschaften eingesetzt hat. (queerfilm Festival Bremen 2010)

 

Edie & Thea ist eine der schönsten Liebesgeschichten über zwei Frauen, die immer wussten, dass sie füreinander bestimmt sind. Der Film schafft es, dem Publikum das Gefühl zu geben, es sei Teil einer privaten und intimen Diashow, die gleichermaßen heiter stimmt, wie zu Tränen rührt. (Lesbisch-schwules Filmfest Hannover 2010)

 

 

Bright, beautiful, and heading to the altar: After 42 years Edie and Thea are getting married. (Sophie Donovan, thecollectivereview.com)

 

Powerful, sexy, tender. (Donna Minkowitz, salon.com)

 

Edie & Thea is an amazingly beautiful film that speaks of love, commitment, equality, survival and even death. I love Edie. I love Thea. I love this film! (Rosie O’Donnell)

 

 

AUSZEICHNUNGEN (Auswahl)  

identities 2011 - Eröffnugsfilm und Publikumspreis

LSF Hamburg 2009 - Publikumspreis

Barcelona Intl Gay & Lesbian FF 2009 - Audience Award
Melbourne Queer FF 2010 - Audience Choice Award
Amsterdam Gay & Lesbian FF 2010 - Audience Award, “Favorite Film”  
Miami Gay & Lesbian FF 2010 - Audience Award

Philadelphia Intl Gay & Lesbian FF 2010 - Jury Award, Audience Award

Pittsburgh Lesbian & Gay FF 2010 - Audience Award

 

 

Susan Muska und Gréta Ólafsdóttir
Sind bekannt für ihren vielfach preisgekrönten Film The Brandon Teena Story (1998, identities 1998), der ihnen auch eine Emmy-Nominierung in der Kategorie „Investigativer Journalismus“ einbrachte. Ihre anderen Dokumentationen umfassen Through the Lens (2000) und Women, the Forgotten Face of War (2002), der Teil einer Kampagne von Amnesty International gegen Gewalt an Frauen war. Edie & Thea: A Very Long Engagement ist ihre jüngste Dokumentation. Muska und Ólafsdóttir unterrichten an der Parsons School of Design in New York. Ólafsdóttir ist Kuratorin für Kurzfilme und Dokumentationen für das Icelandic Film Centre.

 

 

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