good3
 
EIN GUTES HERZ (The Good Heart)
Dagur Kári, Island/DK/USA 2009, OmU, 35mm, 95 min.

DREHBUCH Dagur Kári  KAMERA  Rasmus Videbaek  SZENENBILD  Hálfdan Pedersen  SCHNITT  Andri Steinn Guđmundsson  MUSIK  Slowblow  MIT Brian Cox, Paul Dano, Isild Le Besco, Stephanie Szoszak u.a. (Originalsprache: Englisch)

 

Jacques ist der griesgrämige Besitzer einer heruntergekommenen New Yorker Kneipe, die einem bunten Haufen von Trinkern als Zuhause dient. Er ist dabei sich konsequent zu Tode zu saufen und liegt nach seinem mittlerweile fünften Herzinfarkt in der Klinik. Sein Zimmernachbar ist der Obdachlose Lucas. Der gutmütige Aussteiger fühlt sich dem täglichen Kampf ums Überleben nicht gewachsen, und wurde nach einem kläglich gescheiterten Selbstmordversuch ebenfalls eingeliefert.
Nachdem beide entlassen sind, landet Lucas wieder auf der Straße. Jacques, der jeden Moment damit rechnen muss abzutreten, erkennt in Lucas einen würdigen Nachfolger und nimmt ihn bei sich auf. Er unterweist den Jungen in seiner reichlich eigenwilligen Kneipen-Philosophie: Ein perfekter Espresso ist die höchste Kunst, Neukunden sind unwillkommen, keine Kumpanei mit Gästen, aber vor allem: Absolutes Frauenverbot! Lucas lernt schnell, doch als die Liebe in Form der schönen, betrunkenen Stewardess April in die Bar stolpert, wird die Freundschaft der beiden auf die Probe gestellt...

 

 

herrlich skurrile, traurige Adventsparabel voller kleiner Wunder und dunkler Straßenzüge (WELT ONLINE)

 

das Großstadtmärchen vom islandischen Regisseur Dagur Kári verzaubert durch enormen Charme ... Dagur Kári, der wie schon bei seinem Debüt "Nói albínói" (2003) ein Herz für Außenseiter offenbart, lässt aber nicht nur seine Schauspieler/innen glänzen. Mit Sinn fürs Groteske und Talent fürs Atmosphärische verwandelt er die schummrige Bar inmitten New Yorks in einen magischen Ort. In einen Schauplatz, an dem er, von den Zwängen des Wahrscheinlichen befreit, vom Wunderbaren erzählen kann: von der Liebe, von der Gnade und der Chance auf einen Neubeginn. (fluter)

 

Kautzige Komödie mit einem großen Brian Cox (Hamburger Morgenpost)

 

pragmatisch, unglaublich komisch und trostreich (sueddeutsche.de)

 

 

am 10.4. im Rahmen von SONNTAGSfilmFILMBRUNCH

 

 

good1
zurück