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AJAMI
Scandar Copti/Yaron Shani, ISR/D 2009, OmU, 35mm, 120 min.
DREHBUCH / SCHNITT
Scandar Copti, Yaron Shani KAMERA
Boaz Yehonatan Yaacov MUSIK
Rabiah Buchari MIT
Shahir Kabaha, Ibrahim Frege, Fouad Habash, Youssef Sahwani, u.a. (Originalsprache: Arabisch, Hebräisch / FSK: ab 16)
WIEN-KINOSTART
Tel Aviv, Jaffa, Ajami. Hier im Babel der Gegenwart ist das Leben ein permanenter Ausnahmezustand.
Omar wird in einen blutigen Streit mit einer mächtigen arabischen Familie verwickelt. Ihm bleibt nur die Flucht oder das Schuldgeld zu zahlen. Auch Omars Freund Malek braucht dringend Geld, denn seine Mutter ist schwer krank. Der Bruder von Dando, einem jüdischen Polizisten, verschwindet spurlos. Während er das Schicksal seines Bruders aufzuklären versucht, bietet sich Malek und Omar ein vielversprechendes Geschäft mit zwielichtigen Drogenhändlern. Mit erbarmungsloser Konsequenz werden Omar, Malek und Dando in einen hochspannenden Krimi verwickelt, der alles verändern wird.
Nur selten erlebt das Kino eine so intensive Erzählung von der unauflöslichen Spirale aus Schuld, Rache und Gewalt. Zwischen Drogenhändlern, mächtigen Rache-Kommandos und heimlichen Liebespaaren erzählt AJAMI eine kraftvolle menschliche Tragödie. In einer kunstvollen Montage zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gelingt dem jüdisch-arabischen Regie-Duo Scandar Copti und Yaron Shani ein überwältigendes Meisterwerk mit so herzzerreißenden wie schockierenden Einsichten in die Tragik menschlicher Existenz.
Unvergleichlich.
(Libération)
Ein unglaublich authentischer Film.
(Screen International)
AJAMI ist ein Film, der zu keinem Abschluss kommen will und einen beunruhigt zurücklässt, weil er sich so nahe an der brutalen Realität bewegt.
(NZZ Online)
Die große Stärke des Films ist dabei, dass er abbildet, nicht richtet. Politik steht nicht im Mittelpunkt, als Ursache der beleuchteten Probleme ist sie dennoch allgegenwärtig
. (SPIEGEL ONLINE)
Die beiden Regisseure nennen ihre Methode "absoluten Realismus", ihr Ziel ist ein "Kino des menschlichen Dramas". Und tatsächlich wirft ihr Film einen überaus realistischen Blick auf die Lebenswelten von Menschen aus dem Nahen Osten. Er unterhält dabei auf höchstem erzählerischen und filmischen Niveau.
(taz.de)
ein wunderbarer Film
(sueddeutsche.de)
ein Drama von roher emotionaler Wucht
(Tages-Anzeiger)
AUSZEICHNUNGEN (Auswahl):
Cannes 2009
- Goldene Kamera (Lobende Erwähnung)
Israelische Filmpreise 2009
- Beste Regie, Bester Film, Bester Schnitt, Bestes Drehbuch, Beste Musik
Jerusalem 2009
- Wolgin Award
London 2009
- Sutherland First Feature Award
Thessaloniki
2009
- Publikumspreis, Bestes Drehbuch, Goldener Alexander
Istanbul 2010
- FACE Award
Ghent 2009
- Youth Jury Award
am 24.4. im Rahmen von
SONNTAGSfilmFILMBRUNCH
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