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I AM LOVE (Io sono l`amore)
Luca Guadagnino, Italien 2009, OmU, digital, 120 min.

DREHBUCH Luca Guadagnino, Barbara Alberti, Ivan Cotroneo, Walter Fasano  KAMERA Yorik Le Saux SCHNITT Walter Fasano MUSIK John Adams   AUSSTATTUNG Francesca Balestra Di Mottola, Monica Sironi  MIT Tilda Swinton, Flavio Parenti, Edoardo Gabbriellini, Alba Rohrwacher, Pippo Delbono, Diane Fleri, u.a.

 

Die erstarrten Konventionen der Mailänder Großbourgeoisie, in die sie einst eingeheiratet hat, und die zur Routine verkommene Ehe drohen die gebürtige Russin Emma zu ersticken. Geblieben ist ihre Leidenschaft für die Kochkunst. Als ihr Sohn der Familie den jungen Koch Antonio vorstellt, mit dem er ein Restaurant eröffnen will, bleibt es bald nicht bei kulinarischen Fachsimpeleien zwischen Emma und Antonio - mit ungeahnten Konsequenzen.


Die grandiose Tilda Swinton, die als moderne Lady Chatterley der Enge des großbürgerlichen Industriellenmilieus zu entkommen versucht, brilliert in einem ebenso eleganten wie sinnlichen Film über die Liebe, das Essen und Tradition.
 

 

Prickelnd sexy! [...] Dieses üppige, opernartige italienische Drama über einen reichen Mailänder Familienclan ist wie plötzlich einem gesamten Orchester gegenüber zu stehen, wenn man an das klagende Sägen einer einzelnen Violine gewöhnt war. Ein exquisites Fest sinnlicher Freuden, das fast sicher das eleganteste Stück Kino sein wird, was man dieses Jahr erleben kann. (The Times)

 

I AM LOVE ist ein in vieler Hinsicht fesselnder Film. [...] Ein high-IQ-Film (The Guardian)

 

Wundersam poetischer Liebesfilm. [...] Tiefes, poetisches italienisches Kino; eine Wohltat für Auge und Herz! Luca Guadagnino berührt mit diesem außergewöhnlich schönen und intensiven Film nicht nur durch die Geschichte, sondern auch durch seine feinfühlige und starke Filmsprache. (art-tv.ch)

 

Ein Genuss, der bis zum letzten Moment ausgekostet werden muss (Kinozeit.de)

 

Luca Guadagnino hat das Familienporträt mit einer ästhetischen Perfektion gezeichnet, die an die Arbeit von Luchino Visconti erinnert. Jede Szene, jedes Detail ist von großer inszenatorischer Schönheit, der dem materiellen Luxus entspricht und den unendlichen Narzissmus entlarvt, der die Reichen nährt. Die äußere Makellosigkeit dieser gesellschaftlichen Schicht ist so vollkommen, dass die Verwerfungen, die das innere Drama der Hauptfiguren hervorruft, so auffallen wie ein falscher Pli im Tischtuch: kaum wahrnehmbar, aber absolut irritierend. (die Zeit)

 

 

 

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