visexperimentalgr
 
EXPERIMENTALFILME (WETTBEWERBSBLOCK)
, , 50 min.

Ein Stein rollt
Österreich 2006, 7 min
Regie: Hubert Sielecki
Durch ständige Wiederholung und Erweiterung des Bild- und Textflusses wird das (De-)Konstrukt Sprache aufgerollt. Eine visuelle und sprachliche Moebius-Schleife. Hubert Sielecki ist Leiter des Studios für experimentellen Animationsfilm an der Wiener Hochschule für Angewandte Kunst.

 

Get a comet
Österreich 2005, 8 min
Regie: Mariella Greil, Werner Moebius
Eine Komposition aus Sound, Licht, Metall und Bewegung. Audiovisuelle Arbeit mit hypnotischem Effekt.

 

Boom Boom Boogie
Deutschland 2005, 4 min
Regie: Andy Leuenberger

Die Wirkung von Gewalt wird nicht bloß auf der Leinwand, sondern am Zuschauer selbst vorgeführt. Ein Bombardement.

 

Slippery Mountain
Russland 2006, 8 min
Regie: Sergey Provorov, Galina Myznikova
Hier rollt nicht der Stein ? hier rollt Sisyphos selbst. Abgeschossene Körper landen immer wieder im Schlamm, raffen sich auf und versuchen erneut den vergeblichen Aufstieg. Vor Augen geführte Sinnlosigkeit des international beachteten, russischen KünstlerInnen-Duos PROVMYZA.

 

falschrum
Deutschland 2006, 9 min
Regie: Hansjörg Palm

Auf der Tonebene plappert und schreit ein zunächst 3-, dann 2-, dann 1-jähriges Kind, das auf der Bildebene von einem erwachsenen Mann gänzlich unpeinlich “synchronisiert“ wird. Urkomisch und gleichzeitig ausdrucksstark.

 

My mother always asks me why I make brutal films. I tell her I don´t know
Österreich 2005, 5 min

Regie: Barnabas Wilhelm
“Der Film hat die Jury durch die Auseinandersetzung mit Folter mittels deren kommentarloser Abbildung irritiert. [?] Der Regisseur macht offenbar aus seiner Ratlosigkeit kein Hehl.“ (Lobende Erwähnung, ORF-Kurzfilmwettbewerb Shorts on Screen 2006)

 

The Bonedancer
Lettland 2002, 5 min
Regie: Gints Apsits
Surrealistische Animation. Kopulationen abgetrennter Körperteile. Ironischer Detailreichtum des lettischen Regisseurs Gints Apsits.

 

PAUSE

 

Dissolve
Deutschland 2005, 5 min
Director: Alan Cicmak
Ein Ende ohne Film: The message is the medium.


Moving landscapes 05 / 07 / 06.1
Österreich 2005, 3 min / 1 min / 1 min
Regie: Verena Resch

Schwindelerregende (un)mögliche Perspektiven. Man versetze sich in einen hochgeworfenen Ball oder eine Waschmaschine auf einem Golfplatz.

 

Wet Table
Russland 2005, 1 min
Regie: Sergey Provorov
Wasser auf den Tisch: Hyper-dramatisierte Schwarz-Weiß-Ästhetik mit gelber Lampe.

 

Escalator
Österreich 2006, 3 min
Regie: Björn Kämmerer
In wenigen, ständig wiederholten Einstellungen von schwarz-weißem Found-Footage-Material geht ein Junge unaufhörlich eine Treppe auf und ab. Die Stiege wird zur Rolltreppe, der Raum eskaliert in die Unendlichkeit. Im Programm von Crossing Europe 2006.

 

Für Hans
Österreich 2005, 4 min
Regie: Wolfgang Plaschg
„Kleine Ausschnitte aus der Kronenzeitung, ausgedruckt auf Overhead-Folie, bilden die Kader, die der Projektor auf die Leinwand vergrößert. Ein Kommentar dazu, wie die auflagenstärkste Zeitung des Landes Bilder formt und Leseweisen verfestigt. Ein Versuch der Gegen-Rezeption.“ (Wolfgang Plaschg)

Im Programm der Diagonale 2006.

 

Skreeeeetch !
Deutschland 2005, 2 min
Regie: Marte Kiessling
Ring-ring, bumm-bumm, Telefone, Rhythmus. Erfrischend laute Bild-Sound-Collage von Marte Kiessling.

 

Huellas
Spanien 2006, 1 min
Regie: Johanna Reich
Die Poesie der Farbe. Bunte Spuren auf schwarz-weißem Körper und Veränderungen bekannter Regionen.

 

Stehn zwei Kerzen in der Wüste
Österreich 2005, 2 min
Regie: Iris Blauensteiner
„Wolfgang ? was ist denn das für ein Name?!“ Mit überlagerten Bildebenen und absurdem Dialog liefert Iris Blauensteiner ihren Beitrag zum Mozartjahr.

 

Untitled_in_Case_no_1
Österreich 2006, 3 min
Regie: Markus Oberndorfer
Ein aus Fotos und Grafik bestehender Film, der Anleihen bei der visuellen Dynamik von Ego-Shootern nimmt. Eine subjektive Raum-Eroberung.

 

Kyrie Eleison
Niederlande 2005, 4 min
Regie: Mendel Hardeman
Zwei Renaissance-Engel vereinigen sich allmählich auf seltsame Art, während auf der Tonebene ein Priester um Vergebung für die Sünden der Welt bittet. Entstanden durch das Einscannen rotierender Objekte.

 

defragged
Österreich 2005, 11 min
Regie: Margit Nobis
Ein mit einem Computerspiel-Programm erstellter Animationsfilm ohne interaktive Komponente - ein Machinima. Szenen aus Quake 3 verlagern sich vom Spiel zum Film, in dem es um den Bewusstwerdungsprozess einer virtuellen Spielfigur im intermedialen Raum geht. Im Programm der Diagonale 2006.

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