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So 21. + Mo 22. Juni 2015

in Anwesenheit des Regisseurs!

Eine Schande! Erst diese kleine Filmschau musste kommen, um das Werk des großen Trash-Meisters erstmals in Österreich zu präsentieren. Storch? Wenzel?

 

“Diese Filme haben mit nichts etwas zu tun, was es sonst im deutschen Kino gibt, und als wäre das nicht schon Auszeichnung genug, sind sie auch noch umwerfend komisch, elendiglich poetisch und gottverdammt prächtig” (Georg Seeßlen). “Deutschlands bester Regisseur” (Titanic). "Terry Gilliam on crack" (Montreal Mirror). "Man stelle sich Jules Verne auf Acid vor oder einen Cocteaufilm, durch den plötzlich ein grimassierender Louis de Funès stolpert" (Süddeutsche Zeitung). Alles wahr! Und noch viel mehr! Der Schande wird ein Ende gesetzt...

 

 

Snntag, 21.6.

18:30  DER GLANZ DIESER TAGE

21:00  SOMMER DER LIEBE

 

Montag, 22.6.

19:00  DIE REISE INS GLÜCK

21:00  MAKING-OF-DOKUS - Eintritt frei!

 

 

im Rahmen von:

 

QUO VADIS BODYPAINTING?

poesie und komik. eigentlich. aber kein symposium.

 

ein festival der schule für dichtung in kooperation mit dem literaturhaus wien und dem top kino - mit freundlicher unterstützung von filmfonds wien
19. bis 22. juni 2015 (lectures/lesungen/performances/filme)

 

wann haben sie zuletzt bei der lektüre eines buches hellauf gelacht? gibt es gedichte zum wiehern? gar einen “poetischen act”, der einen losprusten lässt und lachtränen in die augen treibt? gibt es alles, aber: viel zu selten!

 

wissend, dass die vorstellungen von humor und komik so verschieden sind wie geschmäcker und watschen, begeben wir uns vier abende lang dennoch auf die suche nach dem “komischen” in der Poesie - wobei unser erweiterter poesiebegriff über das rein literarische hinauszielt und wir daher auch in den revieren film, videokunst und performance herumwildern. soviel zumindest scheint sicher: dort, wo humor draufsteht, ist meist keiner drin. das ausgestellt witzige gehört den “comedians” der privatsender und dem schlechten kabarett. soll sein. uns aber interessiert das komische als abfallprodukt einer ernsten anstrengung, das lächerliche als kehrseite des erhabenen und der wortwitz als slapstick von gedanken. dass auch das scheitern komisch sein kann, wissen wir spätestens seit beckett, eigentlich aber schon seit homer und dessen unauslöschlichem gelächter aus dem olymp.

 

quo vadis bodypainting? trennt den humor nicht entlang der bildungsbürgerlichen grenze von “gehoben” und “billig”, sondern sucht das poetisch einende im disparaten - und findet: trash im altgriechischen, “poésie sonore” im popvideo, zoten im akademischen diskurs, witz im panischen und das gesamtkunstwerk wenzel storch!

 

da es in den zeitgenössischen künsten leider nicht allzu viel zu lachen gibt und das leben in den neoliberalen tretmühlen auch nicht gerade den frohsinn fördert, halten wir uns wider besseren wissens an einen satz von friedrich nietzsche und missbrauchen ihn als durchhalteparole: “wir müssen die dinge lustiger nehmen, als sie es verdienen, zumal wir sie lange zeit ernster genommen haben, als sie es verdienen.”

 

fritz ostermayer

(künstlerischer leiter der sfd und kurator von quo vadis bodypainting?)

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DER GLANZ DIESER TAGE ist ein Super-8-Monumentalfilm über das Geheimnis des Glaubens und das Wort, das Fleisch geworden ist: Ein blutjunger Priester tollt mit zwei Meßdienern durch ein apostolisches Zauberland und schneidet sich im Predigerrausch die Hand ab.
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Wenzel Storchs Langhaarigen-Report: heilige Berge und verbotene Früchte, Tramperinnen im Kochtopf und Sextherapie im Hühnerstall.
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DIE REISE INS GLÜCK erzählt ein psychedelisches Abenteuermärchen. Kapitän Gustav will sich mit seinem Schneckenschiff zur wohlverdienten Ruhe setzen. Mit seiner bunt zusammen gewürfelten Mannschaft aus Mensch und Tier, zu der ein Bär, eine Eule und fünf Frösche gehören, strandet er an einer geheimnisvollen Insel. Voller Freude bereitet man sich auf den Landgang vor, denn noch ahnt niemand an Bord, daß im Herzen der Insel ein böser König haust...
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SOMMER DER LIEBE / Sitzfußball und Gruppensex (45 Min.) & DIE REISE INS GLÜCK / Die Herren mit der schwachen Blase (ca. 30 Min.)
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Tickets - Filmschau:

7EUR normal / 6EUR ermäßigt / 5EUR schikaneder club

 

quo vadis bodypainting?

findet Literaturhaus Wien bei FREIEM EINTRITT statt - Wenzel Storchs lecture/diavortrag am Samstag 20.6. um 21 Uhr!

 

gesamtes Programm:

www.sfd.at/programm/2015/quo-vadis-bodypainting

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von

Filmfonds Wien

 

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