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DJANGO
Etienne Comar, FR 2017, OmU, DCP, 117 min.

DREHBUCH Etienne Comar, Alexis Salatko  KAMERA Christophe Beaucarne  SCHNITT Monica Coleman  MUSIK Django Reinhardt (aufgeführt vom Rosenberg Trio), Warren Ellis  TON Cyril Moisson, Vincent Guillon, Stéphane Thiebaut  AUSSTATTUNG Olivier Radot  KOSTÜM Pascaline Chavanne  PRODUKTION Fidélité Films  PRODUZENTEN Olivier Delbosc, Marc Missonnier MIT Reda Kateb, Cécile De France, Beata Palya, Bim Bam Merstein, Gabriel Mirété, Vincent Frade, Johnny Montreuil, Raphaël Dever, Patrick Mille, Alex Brandemuhl, Ulrich Brandhoff

 

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TICKETS: 7,50€ Normalpreis / 6,50€ SchülerInnen, Studierende, Ö1 Club / 5€ Kinder (bis 12 Jahre), Klubmitglieder

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Frankreich 1943, zur Zeit der deutschen Besatzung. Jeden Abend begeistert der Gitarrist und Komponist Django Reinhardt mit seinem Gypsy Swing die Pariser Zuhörer, eine Musik voller Lebenslust und Witz. Während viele andere Sinti aus rassischen Motiven verfolgt und in Konzentrationslagern umgebracht werden, wiegt sich Django aufgrund seiner Popularität in Sicherheit. Bis ihn Vertreter des NS-Propagandaapparats auffordern, auf Tournee nach Deutschland zu gehen, um gegen die US-amerikanische „Negermusik“ anzuspielen. Django Reinhardt weigert sich. Eine Pariser Verehrerin hilft ihm, seiner schwangeren Frau und seiner Mutter unterzutauchen und in ein Dorf in der Nähe der Schweizer Grenze zu gelangen. Hier trifft er auf Mitglieder seiner weitverzweigten Familie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Als er mit Frau und Mutter über den Genfer See zu kommen versucht, sind ihm die Nazis dicht auf den Fersen.
In seinem Regiedebüt porträtiert Etienne Comar einen unkonventionellen Künstler und Freigeist, dessen Leben so improvisiert ist wie seine Musik. Vor die Frage gestellt, ob er seine Kunst politisch missbrauchen lässt, muss er eine existentielle Entscheidung treffen.

 

„Die schillernde Biografie des Protagonisten, des bis heute kultisch verehrten Gitarristen Django Reinhardt, der sich und seine Musik mehrfach neu erfand, ein in vielerlei Hinsicht nicht fixierbares Leben führte und den europäischen Jazz quasi im Alleingang erfand, konzentriert seine Erzählzeit auf die Jahre zwischen 1943 und 1945 und verbindet so Reinhardts Freiheitsimpuls und sein musikalisches Genie mit der nationalsozialistischen Besetzung Frankreichs, mit dem Rassendiskurs und der Angst vor synkopierter Musik.“
(Der Spiegel)

 

 

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