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BARAKAH MEETS BARAKAH (Barakah yoquabil Barakah)
Mahmoud Sabbagh, Saudi-Arabien 2016, OmU, DCP, 88 min.

DREHBUCH Mahmoud Sabbagh  KAMERA Victor Credi  SCHNITT Sofia Subercaseaux  MUSIK Zeid Hamdan, Mali Waleed Yassin  TON Daniel D`Errico  MIT Hisham Fageeh, Fatima Al Banawi, Sami HIfny, Khaira Hazmi, Abdulmajeed Al-Ruhaidi u.a.  (Originalsprache: Arabisch)

 

Politisches Wohlfühlkino mit dokumentarischem Mehrwert: BARAKAH MEETS BARAKAH führt die alltäglichen Widersprüche vor, die in Saudi-Arabien herrschen... Frechheit siegt - und Witz sticht Verblendung. (profil)

 

Würde man eine Umfrage unter FilmexpertInnen starten, welches Land ihrer Einschätzung nach derzeit das am wenigsten geeignete ist, eine sehr lustige und echt abgefahrene „Romantic Comedy“ anzusiedeln: Saudi-Arabien hätte beste Chancen, die Top-Position einzunehmen. Falsch geraten - nichts weniger beweist BARAKAH MEETS BARAKAH:

 

Er ist ein städtischer Ordnungsbeamter in Dschidda, nicht wirklich aus bester Familie, sie eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen infolge des unerfüllten Kinderwunsches. Er ist außerdem Laiendarsteller in einer Theatergruppe, die „Hamlet“ aufführen will. Sie agiert als Zugpferd der Boutique ihrer flotten Adoptivmutter und ist als renitent-populäre Vloggerin unterwegs. Das Schicksal führt die beiden zusammen - in einer Umgebung, die jeder Form von „dating“ feindlich gegenübersteht. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus: Eine schrullige Hebamme und ein rosa Push-up-Bra spielen dabei wichtige Rollen. BARAKAH MEETS BARAKAH ist ein Film für alle, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich sonst so los ist.

 

 

Eine überschwängliche und zutiefst menschliche Komödie über all die Hürden, die junge Menschen im streng islamischen Ölstaat überspringen müssen, um ihre Liebe leben zu können.  (SRF)

 

Beeindruckend agil und in einer bewussten Web- und Clip-Ästhetik zieht Regisseur Sabbagh alle Register einer so kritischen wie humorvollen Bestandsaufnahme des heutigen Saudi-Arabien, stets aus der fragenden Perspektive der Jugend. (Spiegel Online)

 

Systemkritik geht auch anders, wie die saudische Romance-Satire "Barakah Meets Barakah" beweist. Der Film ist eine der kleinen Perlen, die man auf der diesjährigen Berlinale entdecken kann. (Rolling Stone)

 

Wer würde eine Liebeskomödie aus Saudi-Arabien erwarten? BARAKAH MEETS BARAKAH hat das Publikum der Berlinale überrascht und verzückt. Der Erstling ist erfrischend frech, originell und lakonisch - und darüber hinaus ein mutiges Statement. (Rex Bern)

 

 

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TICKETS: 7,50€ Normalpreis / 6,50€ SchülerInnen, Studierende, Ö1 Club / 5€ Kinder (bis 12 Jahre), Klubmitglieder

 

 

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