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NERUDA
Pablo Larraín, CL/ES/AR/FR 2016, OmU, DCP, 107 min.

BUCH Guillermo Calderón  KAMERA Sergio Armstrong  SCHNITT Hervé Schneid, ACE  TON Rubén Piputto  MIT Luis Gnecco, Gael Garcia Bernal, Mercedes Moràn, Alfredo Castro u.a.  (Originalsprache: Spanisch / FSK: ab 12)

 

1948. In einer flammenden Rede vor dem Kongress bezichtigt Senator Pablo Neruda (Luis Gnecco), berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung Präsident Videlas des Verrats - und wird umgehend seines Amtes enthoben. Neruda entzieht sich seiner Verhaftung und taucht ab. Mitten in der Arbeit an seiner epochalen Gedichtsammlung „Canto General“ versucht er, mit seiner Frau Delia del Carril (Mercedes Moràn) das Land zu verlassen. Verfolgt vom melancholischen Polizisten Peluchoneau (Gael Garcia Bernal) beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, dem Neruda zwischen Poesie und Legendenbildung einen ganz eigenen Reiz abgewinnt.


Regisseur Pablo Larraín („¡NO!“, „Jackie“) hat einen Film im Stil des klassischen Studiokinos geschaffen, spannend und bewegend, voller Poesie und lakonischen Humors, in betörenden Bildern und mit herausragenden Darstellern.
 

 

NERUDA zeigt den Regisseur auf der atemberaubenden Höhe seiner Kunst mit einem Werk von solcher Klugheit, Schönheit und Kraft, dass es schwierig ist zu entscheiden, was man zuerst loben soll: das Buch, die Bilder, die Inszenierung, die Schauspieler. (Variety)

 

Ein fulminantes, funkelndes Anti-Biopic, ein grandioses filmisches Gedicht, das sich so vielschichtig und mitreißend auffaltet wie der Canto General, an dem wir Pablo Neruda hier arbeiten sehen. (Télérama)

 

Das wirkungsvoll zwischen Fakten und Fiktion oszillierende Porträt eines Künstler-Giganten ... Larraín feiert mit „Neruda“ die Idee der künstlerischen Schöpfung. Es gelingt ihm, die Kraft der Gedichte Nerudas spürbar werden zu lassen, vom Poema Triste, das mehrfach vorgetragen wird und nie an Kraft verliert, bis hin zu Los Enemigos, skandiert in den Vororten und Fabriken: Eine Hommage an die mobilisierende Kraft des Worts, die erstaunt und bezaubert. (Le Monde)

 

Mit "Neruda" legt er nun ein Biopic nach, das genauso brillant wie "Jackie" ist und doch völlig anders - spielerischer, deftiger, lustiger. (Spiegel Online)

 

Larraín gelingt ein besonderes Werk über die letzten Tage und Wochen der vielleicht größten Persönlichkeit Chiles. Er entwickelt mithilfe der schauspielerischen Leistungen seiner Hauptdarsteller Gnecco und García Bernal großartige Momente und unterstreicht diese mit einer ganz eigenen, naturalistisch anmutenden Optik. (Abendzeitung)

 

Pablo Larraíns Film "Neruda" könnte auch ein Fiebertraum von Pablo Neruda über seine eigene Verfolgung sein. In jedem Fall ist es kein Film über den weltbekannten Dichter, sondern ein Film in seinem Geiste geworden: Anarchisch, subversiv, sinnlich mit einer großen Lust am Verwischen aller Spuren, die zu seiner Enträstelung führen könnten. (NDR.de)

 

 

AUSZEICHNUNGEN

Palm Springs IFF 2017 - Cine Latino Award

Lima Latin American Film Festival 2016 - Best Screenplay

Fenix Film Awards 2016 - Best Film, Best Editing, Best Art Direction

Woodstock Film Festival 2016 - Best Foreign Film

 

 

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TICKETS: 7,50€ Normalpreis / 6,50€ SchülerInnen, Studierende, Ö1 Club / 5€ Kinder (bis 12 Jahre), Klubmitglieder

 

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