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BEUYS
Andres Veiel, DE 2017, dt.OV, DCP, 107 min.

KAMERA Jörg Jeshel  SCHNITT Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer  MUSIK Ulrich Reuter, Damian Scholl

 

Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als Visionär, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er uns schon damals zu erklären, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern würde. Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklärt dem toten Hasen die Kunst. „Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?“ fragt er grinsend.
Sein erweiterter Kunstbegriff führte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.

 

Aus einer kongenial montierten Collage unzähliger, bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente stellen Regisseur Andres Veiel und sein Team ein einzigartiges Zeitdokument zusammen: BEUYS ist kein klassisches Porträt, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner Ideen.

 

 

Kein klassisches Porträt, kein Frage-und-Antwort-Spiel, vielmehr selbst ein Kunstwerk, eine Collage, furios montiert. Man meint Beuys zu begreifen - und freut sich, wenn er provokant fragt: Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? (Morgenweb)

 

Andres Veiels faszinierender Film zieht seine stilistischen Mittel aus der rastlosen Kreativität seines Protagonisten. Vielleicht war das Leben von Beuys selbst sein größtes Kunstwerk - das ist es, was Veiels fein gesponnenen, klugen Film zu einem solchen Vergnügen macht. (Screen Daily)

 

Eine kraftvolle, behutsame Annäherung an den Menschen Beuys, seine Kunst und Ideenwelt ... Das Hauptverdienst von Andres Veiels schillerndem Werk dürfte sein, dass man nach dem Film erkennt: So einer wie Joseph Beuys fehlt. (Südwestpresse)

 

Ein ästhetisch avancierter, formvollendet montierter, mitreißender Film. (Cicero)

 

BEUYS ist ein Künstlerportrait, das Lust auf Kunst macht ... Aus dem Material und dem famosen Einsatz von Schnitt und Montage gewinnt Beuys seine Dynamik und seine Spannung. Die Cutter Stephan Krumbiegel und Olaf Vogtländer haben dafür den Silbernen Bären für eine Herausragende Künstlerische Leistung verdient. (Festivalblog.com)

 

 

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TICKETS: 7,50€ Normalpreis / 6,50€ SchülerInnen, Studierende, Ö1 Club / 5€ Kinder (bis 12 Jahre), Klubmitglieder

 

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