siebzehn_1
 
SIEBZEHN
Monja Art, AT 2017, dt.OV, DCP, 104 min.

DREHBUCH Monja Art  KAMERA Caroline Bobek  SCHNITT Monja Art, Claudia Linzer  MIT Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, Christopher Schärf, u.a.

 

Sie sind siebzehn. Sie überhören den Wecker, sie machen den Führerschein. Sie treten die Schwester unterm Küchentisch, sie lernen Französisch, sie haben Sex und sie haben Gefühle. Sie sind großmäulig und halten sich doch gegenseitig die Haare, wenn sie speiben müssen. Sie trinken Bier und Pfirsichspritzer. Sie gehen ins Up oder in die Dorfdisco. Sie haben schlechte Laune und sie haben Recht. Sie trauen sich was und sie bereuen wenig. Sie sind liebenswert herumalbernde Welpen und gleichzeitig gerissene StrategInnen. Sie wissen alles und nichts. Außer: Geht da was?

 

Sie sind ganz normale Teenager und wie alle ganz normale Teenager eine wunderbare, obergscheite tickende Zeitbombe. Sie werden bald erwachsen sein und möglicherweise vernünftig. Inzwischen ist ihre größte Angst, in diesem Kaff hängenzubleiben. Und niemand weiß, was kommen wird. Draußen hört man Blasmusik, ein Mähdrescher zieht seine hochsommerlichen Bahnen, möglicherweise kommt bald der Bus.

 

Monja Arts wildes, mildes Spielfilmdebut über lesbische und andere Lieben einer klugen wie verwegenen Schülerin und ihrer ganz normal wahnsinnigen Teeanger-Clique erzählt mit genauem Blick, grandioser Jungbesetzung und viel Humor vom Aufwachsen am Land.

 

 

Sensibel und entschlossen inszeniert, erzählt dieser wunderbare Film von der ersten oder auch der zweiten Liebe, tiefen Sehnsüchten, der inneren Unsicherheit und der Suche nach der eigenen Identität. (Jurybegründung Max Ophüls Preis)

 

Sehr kluges, mutiges Kino (Deutschlandradio Kultur)

 

„Siebzehn“ ist ein aufregend inszenierter, herausragend gespielter Film über die erste, zweite oder auch dritte Liebe, nicht eine Sekunde von den gängigen Klischees des Coming-Of-Age-Films überlagert. ... Dieser Film wird im Kino noch Furore machen. (Rolling Stone)

 

 

AUSZEICHNUNGEN

Diagonale 2017 - Thomas Pluch Spezial Preis

Max Ophüls Preis 2017 - Bester Film, Elisabeth Wabitsch (beste Nachwuchsdarstellerin)

 

 

***********************************

TICKETS: 7,50€ Normalpreis / 6,50€ SchülerInnen, Studierende, Ö1 Club / 5€ Kinder (bis 12 Jahre), Klubmitglieder

 

  

siebzehn_2
zurück