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THIS AIN`T CALIFORNIA
Marten Persiel, D 2012, dt. OV, Blu-ray, 90 min.
DREHBUCH
Marten Persiel, Ira Wedel KAMERA
Felix Leiberg SCHNITT
Maxine Gödecke, Toni Froschhammer, Bobby Good MUSIK
Lars Damm MITWIRKENDE
Christian Rothenhagen, Mirko Mielke, Torsten Schubert, Renè Falk Thomasius, Titus Dittmann, Patric Steffens (Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ab 12)
am 20.9. im Rahmen von CLUB DAY 2012 (Eintritt nur 5 EUR!)
THIS AINT CALIFORNIA ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft, die sich verliert als die Freiheit beginnt. Die modern erzählte Collage der Erinnerung ist ein dokumentarischer Trip durch die kuriose Welt der Rollbrettfahrer in der DDR der Achtziger Jahre. Allein die Tatsache, dass sich dieser kalifornische Spaß auch jenseits der Mauer finden ließ, ist bereits Sensation genug.
Regisseur Marten Persiel schafft es, eine Subkultur der DDR zu zeigen, über die es noch nie einen Film gegeben hat - frei von den gängigen Klischees. Zusammen mit den Produzenten Ronald Vietz und Michael Schöbel von der Wildfremd Production, ist es dem Regisseur gelungen, die Helden der Szene von damals, heute wieder zusammen zu bringen. Sie erzählen von wilden Partys, von der ersten Liebe, den Freunden, die sich nach der Wende aus den Augen verloren hatten und vom Aufeinandertreffen der west- und ostdeutschen Skater.
So spannt sich der Bogen in die Gegenwart - ins Hier und Jetzt - während die Rollbretter zu einem kraftvollen Soundtrack mit Klängen u.a. von Anne Clark, Alphaville, Die Ärzte oder Feeling B. über den Alexanderplatz rattern: Hotpants, Sex und Musik - versus staatlich verordnete Spartakiaden und Meisterschaften. THIS AINT CALIFORNIA erzählt von einer bisher unbekannten Jugendbewegung die beweist, die DDR war bunt.
Marten Persiels erster abendfüllender Dokumentarfilm vereint so ziemlich alles, was Kino ausmacht: Leidenschaft, Spannung, Betroffenheit. Sein Film ist informativ und gefühlvoll, politisch und privat, lebensfroh und nachdenklich.
(kino-zeit.de)
ein äußerst humorvoller und berührender Film. Weil er die DDR eher nebenher zum Thema macht und weil der Film den ostdeutschen Sozialismus nicht mit erhobenem Zeigefinger verdammt, sondern ihm stattdessen ausreichend Platz gibt, sich in seiner bürokratischen Absurdität und spaßbefreiten Verkrampftheit lächerlich zu machen.
(Die Zeit)
THIS AIN`T CALIFORNIA ist kein puristischer Dokumentarfilm, er ist, wie das Skaten selbst, eine bunte Mischung aus Rhythmen und Materialien, Blickwinkeln, Perspektiven und poetischen Animationen... Schön, berührend, mitreißend. Wer steigt noch mal aufs Brett?
(Der Tagesspiegel)
... ein atmosphärisch dichtes Dokument der Zeitgeschichte: authentisch, nah, berührend. Unterlegt mit dem Soundtrack der 80er-Jahre-Jugend von Alphaville über die Puhdys bis Anne Clark.
(APA)
THIS AIN`T CALIFORNIA ist ein flott montierter, rockiger Dokumentarfilm über die Subkultur der Skater in der DDR vor dem Mauerfall. Und so erfrischend behände er in Szene gesetzt ist, so inspiriert erzählt er, dass es damals um nichts weniger als die persönliche Freiheit des Einzelnen ging ... Der Film macht Spaß, und er vermag zu berühren.
(ray Filmmagazin)
... ein spannendes Puzzle fernab miefiger Trab-Ostalgie. Lebensgefühl, das Mauern überwindet.
(Kronen Zeitung)
Ein Gutteil von THIS AIN`T CALIFORNIA wurde durch Crowd Funding, also durch Online-Spenden aus dem Internet, finanziert. Jugendkultur von heute sponsert Hommage an Jugendkultur von damals: Wenn das nicht die allerbeste Empfehlung für diesen Film ist.
(Die Furche)
... der seit langem originellste und berauschendste Kinobeitrag zur DDR.
(The Gap)
AUSZEICHNUNGEN
Berlinale 2012
- Dialogue en Perspective
Nashville FF 2012
- Special Jury Prize
Filmkunstfest Schwerin 2012
- Nachwuchsförderpreis
Cannes Independent Film Festival 2012
- Best Doc Award
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