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SHARAYET - EINE LIEBE IN TEHERAN
Maryam Keshavarz, USA/F/Iran 2010, OmU, DCP, 105 min.

DREHBUCH Maryam Keshavarz  KAMERA Brian Rigney Hubbard  SCHNITT Andrea Chignoli  MIT Nikohl Boosheri, Sarah Kazemy, Reza Sixo Safai, Soheil Parsa, u.a.  (Originalsprache: Farsi / FSK: ab 12)

 

Eine iranische Mittelstandsfamilie wird durch das sexuelle Erwachen der Tochter und die gefährliche Obsession ihres Bruders herausgefordert.

 

Nach außen hin passen sich die beiden Schülerinnen Atafeh und Shirin den strengen Vorsätzen des öffentlichen Lebens in Teheran an, doch im Untergrund treffen sie sich mit anderen Jugendlichen auf geheimen Partys, experimentieren mit Sex und Drogen, tanzen zu Technomusik und träumen von einem freieren Leben. Bisher bildete auch Atafehs liberale Familie einen Schutzraum gegen die Moralpolizei und ihre rigiden Vorschriften. Doch als ihr Bruder Mehran nach einem Drogenentzug zurückkehrt und seinen Halt mehr und mehr im religiösen Fundamentalismus findet, wird Atafehs Freiheitsdrang auf eine harte Probe gestellt. Umso mehr, als Mehran merkt, dass sie und Shirin mehr als nur gute Freundinnen sind...

 

SHARAYET - EINE LIEBE IN TEHERAN ist das Spielfilm-Debüt der US-amerikanisch-iranischen Filmemacherin Maryam Keshavarz. Der Film wirft einen tiefen Blick in die Situation des iranischen Mittelstands, der im Sommer 2009 von der sogenannten "grünen Welle" erfasst wurde. Auch wenn viele Vertreter des liberalen Bürgertums die privaten Freiheiten mit öffentlicher Anpassung und Geld verteidigen können, wird spätestens am bewegenden Beispiel der lesbischen Liebesgeschichte von Atafeh und Shirin deutlich, dass ein menschenwürdiges selbstbestimmtes Leben im Milieu des religiösen Fundamentalismus nicht zu verwirklichen ist.

 

Auf dem Sundance Film Festival, wo der Film 2010 uraufgeführt wurde, erhielt SHARAYET den Publikumspreis.

 

 

Mit ihrem Film SHARAYET - EINE LIEBE IN TEHERAN ist Maryam Keshavarz ein mitreißendes Kinodebüt gelungen, in dem das Schlafzimmer zum religiös-politischen Verhandlungsraum wird. (Benno Feichter, Ö1)

  

Eine grandiose Beklemmung. (Die Furche)


Behutsam schildert [die Filmemacherin] Intimität und und erwachende Sexualität im politisch aufgeladenen Klima des heutigen Iran. Ein in sich geschlossener klaustrophobischer Streifen, der spürbar macht, wie viel Mut zu einem selbstbestimmten Leben gehört. (Kronen Zeitung)


der Regisseurin gelingt ein stimmiges, vielschichtiges Porträt ihrer Generation im Iran (Kleine Zeitung)

    

Elegant, poetisch und klug... Informativ und vielsichtig bietet der Film tiefe Einblicke in die Situation des iranischen Mittelstands. (Badische Zeitung)

  

Ein faszinierender Film über den Wunsch nach Freiheit und die Spannung zwischen Moderne/Tradition sowie Wissenschaft/Religion. Ausgezeichnet gespielt, kunstvoll gefilmt und kurzweilig sowie erdrückend erzählt. Sehr sehenswert. (OutNow.ch)

  

Vielschichtig, informativ und voller Energie enthüllt dieser Film, wie das Leben hinter der staatlich verordneten Fassade von Ruhe und Ordnung brodelt. (kino-zeit.de)

 

Circumstance, the story of the budding romance between two high school girls, is unlike any adolescent love story you`ve ever seen: This one takes place in Tehran. (Miami Herald)

   

Overall this is an impressive debut from a filmmaker with something to say and the talent to say it. (The Hollywood Reporter)

   

There`s genuine heat emanating from Circumstance. Maryam Keshavarz`s stylish cry of outrage against Iran`s criminalization of all things youthful: music, dancing, romance-the gateway drugs of intellectual adulthood. (Wall Street Journal)

 

 

AUSZEICHNUNGEN
Sundance Film Festival 2011 - Publikumspreis

N.Y. Lesbian and Gay Film Festival 2011 - Bester Spielfilm

L.A. Outfest 2011 - Publikumspreis

Rome Film Fest 2011 - Bester Film, Alice in the City Prize

Valladolid IFF 2011 - Jury Special Prize

 

 

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